Immofinanz-Chef Eduard Zehetner ist der "trend"-Mann des Jahres 2013

Auszeichnung für die erfolgreiche Sanierung des Immobilienkonzerns und Vorbereitung des Buwog-Börsengangs.

Wien (OTS) - Eduard Zehetner wurde vom Wirtschaftsmagazin "trend" zum "Mann des Jahres 2013" gewählt. Der CEO der Immofinanz hat das 2008 kurz vor der Pleite stehende Unternehmen saniert und zu einem erfolgreichen Immobilienkonzern aufgebaut. Von dieser außergewöhnlichen Managementleistung, in deren Folge sich der Aktienkurs auf heute 3,30 Euro mehr als verzehnfacht hat, profitieren neben den zigtausenden Kleinanlegern auch zahlreiche Häuslbauer, die Immofinanz-Titel zur Finanzierung eingesetzt haben. Details der Immofinanz-Rettungsaktion bilden auch den Kern der dazu gehörigen aktuellen Titelgeschichte des am Montag erscheinenden Wirtschaftsmagazins.
Der gebürtige Niederösterreicher Zehetner, der davor auch schon die Sanierung des Feuerfestherstellers RHI nach Asbestklagen in den USA maßgeblich mitverantwortet hat, ist 2013 aber auch noch durch eine zweite Leistung aufgefallen: Er hat die Wohnungstochter Buwog, 2004 durch die skandalträchtige Privatisierung unter dem damaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser bekannt geworden, für einen Börsengang bzw. ein Spin-off im Jahr 2014 herausgeputzt.

Aufhorchen lässt der 62-Jährige, der im November 2014 als CEO der Immofinanz abtreten wird, mit Aussagen zu den Prozessen tausender Immofinanz-Geschädigter. Er gehe davon aus, dass es zwar viele moralisch Geschädigte gebe, im rechtlichen Sinn aber "nur eine Handvoll Geschädigter", und er daher auch keine nennenswerten Rückstellungen gebildet hat. Wegen der Komplexität der Verfahren rechnet Zehetner nicht damit, dass die rechtliche Aufarbeitung der Anlegerklagen "vor 2017 oder 2018" abgeschlossen ist.

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