VP-Ulm: Grün-Gemeinderat Maresch fordert Aufkündigung des Konkordates

Klarstellung von Vizebürgermeisterin Vassilakou erforderlich

Wien (OTS) - In der heutigen Gemeinderatsdebatte zum Dringlichen Antrag der FPÖ wies VP-Gemeinderat Wolfgang Ulm darauf hin, dass von einzelnen Vertretern von Rot-Grün immer wieder Versuche unternommen werden, christliches Brauchtum und christliche Symbole im öffentlichen Raum zurückzudrängen. Als Beispiel dafür nannte Ulm die von einem grünen Bezirksrat erhobene Forderung das Konkordat aufzukündigen.

In einem Zwischenruf erklärte Grün-Gemeinderat Maresch, sich dieser Forderung nach Aufkündigung des Konkordates anzuschließen. Ulm fragte vom Rednerpult aus bei Gemeinderat Maresch ausdrücklich nach und dieser wiederholte: "Ja, ich bin für die Aufkündigung des Konkordates." Ulm bestand auf der Protokollierung des Zwischenrufes und forderte den Klubobmann der Grünen Gemeinderat Ellensohn auf, klarzustellen, ob die Meinung von Maresch jener der Grünen insgesamt entspricht. Nach Ulm meldete sich Ellensohn zu Wort. Ellensohn blieb eine klare Antwort schuldig: Weder widersprach Ellensohn Maresch, noch schloss er sich seiner Meinung an.

"Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist jetzt gefordert sich zu erklären, ob die Aussage von Maresch die Haltung der Regierungspartei der Wiener Grünen wiedergibt", so Ulm, der die antiklerikale Äußerung von Maresch kritisierte und auf die Wichtigkeit des Konkordates, des Religionsunterrichts, der konfessionellen Privatschulen, der gesetzlichen kirchlichen Feiertage und der Kreuze in den Klassen verwies.

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