FP-Nepp für den Erhalt von Brauchtum, kulturellem Erbe und Tradition

Klares Nein zu Verbot von Osterhase, Nikolaus und Christkind

Wien (OTS/fpd) - "Osterhase, Nikolaus und Christkind - alle drei stehen ganz oben auf der 'Most Wanted'-Liste von Rot und Grün, die sie am liebsten aus den öffentlichen Einrichtungen verbannen wollen", so heute der Wiener FPÖ-Gemeinderat LAbg. Dominik Nepp, der versichert, dass die FPÖ dies sicher nicht zulassen wird, "wir Freiheitliche bilden gemeinsam mit den Wienerinnen und Wienern eine Phalanx, um unsere Kultur, Brauchtum und Tradition zu schützen."

Nach der Aufregung um die Verbannung des Nikolos aus Wiener Kindergärten folgt bereits der nächste Anschlag auf das vorweihnachtliche Brauchtum. Diesmal in Wiener Schulen. Adventkränze, die sich traditionell in jedem Klassenzimmer befinden, müssen künftig - angeblich wegen Brandgefahr - ohne echte Kerzen auskommen.

Das Entzünden der Adventkranzkerzen, verbunden mit besinnlichen, vorweihnachtlichen und weihnachtlichen Liedern, Gedichten und Gesprächen ist nicht nur als religiöses Symbol zu sehen, es ist genauso Brauchtum, Tradition und ein - gerade in dieser Zeit -notwendiges Innenhalten. Bis dato ist auch kein Fall bekannt, bei dem das Vorhandensein und gemeinsame Entzünden von Adventkranzkerzen in Schulen oder Kindergärten zu einem Brandunglück geführt hat, hält Nepp fest. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass durch das Kerzenverbot vielmehr die Symbolik, vor allem das religiöse Sinnbild "getroffen" werden soll. Brandschutz und die Sicherheit werden vorgeschoben, um einem Brauch sein "Licht" und seinen "Glanz" zu nehmen und das ganz besondere Wesen, das den Advent und die Weihnachtszeit prägt, zu entzaubern, kritisiert Nepp.

Die Tendenz, vor allem christlich-abendländisch geprägtes Brauchtum, das im Verlauf des Jahreskreises in den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen gefeiert wird und nicht zuletzt auch pädagogisch zum Erlernen von Liedern, Gedichten und Geschichten eingesetzt wird, zu verflachen und mit einer Allerwelt-Symbolik zu versehen, wird immer stärker wahrnehmbar. Politische Korrektheit soll verhindern, dass Kinder anderer Kulturkreise nicht mit christlichen Traditionen "belastet" werden.

Nach dem Abhängen der Kreuze in den Klassenzimmern, dem Auftrittsverbot für den Nikolaus, einer immer stärkeren Bedeutung fremder Feiertage und der zunehmenden Anpassung der Speisepläne aus religiösen Gründen, soll nun eine weitere Einschränkung traditioneller Feierkultur erfolgen, indem sie einer grundlegenden Symbolik beraubt wird. Hier soll unsere Kultur und Tradition unter Berufung auf Sicherheitsmaßnahmen durch die Hintertür zu Grabe getragen werden. Darüber hinaus wird sowohl den Kindern als auch den Pädagogen die Eigenverantwortung und die Möglichkeit ihre Gemeinschaft in einem ganz besonderen Rahmen zu vertiefen, weggenommen.

"Wir sagen, traditionelle Bräuche und Gewohnheiten unseres kulturellen Erbes müssen erhalten bleiben. Dazu gehören die unterschiedlichen Feiern genauso wie die christlichen und christlich geprägten Symbole, die traditionell in den Kindergärten, Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen zu finden sind", schließt Nepp. (Schluss) hn

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