ORF-Berichterstattung zur Regierungsbildung: "Pressestunde", "im ZENTRUM spezial" am 15., Angelobung am 16. Dezember live

Wien (OTS) - Die Schwerpunktberichterstattung des ORF-Fernsehens zur Regierungsbildung geht am Sonntag, dem 15., und am Montag, dem 16. Dezember 2013, weiter: Am 15. sind um 11.05 Uhr in ORF 2 in der "Pressestunde" Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger zu Gast, in einem "im ZENTRUM spezial" diskutiert Ingrid Thurnher um 22.00 Uhr zum Thema "Regierung neu -Bleibt alles beim Alten?". Auch die Sendung "Hohes Haus" beschäftigt sich um 12.00 Uhr in ORF 2 mit der Regierungsbildung, u. a. ist Politologe Peter Filzmaier zu Gast im Studio.
"Die Angelobung" der neuen Bundesregierung zeigt eine "ZiB spezial" am Montag, dem 16. Dezember, um 10.55 Uhr in ORF 2 live.
Auch das ORF-Radio widmet sich, beginnend mit dem Vizekanzler "Im Journal zu Gast" am 14. Dezember, in den kommenden Tagen ausführlich der Regierungsbildung.

Sonntag, 15. Dezember, 11.05 Uhr, ORF 2
"Pressestunde" mit Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger

74 Tage nach der Nationalratswahl haben SPÖ und ÖVP am Donnerstag die Fortsetzung ihrer Koalition besiegelt. Schon während der wochenlangen Verhandlungen gab es - auch aus den eigenen Reihen - Zweifel, ob die Neuauflage von Rot-Schwarz große Reformen in Angriff nehmen kann. Was sieht die neue Regierung als ihre wichtigsten Aufgaben an? Welche Belastungen kommen auf die Österreicherinnen und Österreicher zu? Wie sehen die Positionen bei den großen Themen Budget, Pensionen, Arbeit, Bildung und Europa aus? Und was sagen Kanzler und Vizekanzler zur anhaltenden Kritik an ihrer Koalition?
Die Fragen in der "Pressestunde" stellen Eva Weissenberger, "Kleine Zeitung", und Fritz Dittlbacher, ORF.

Sonntag, 15. Dezember, 22.00 Uhr, ORF 2
"im ZENTRUM spezial: Regierung neu - Bleibt alles beim Alten?"

Seit Freitag liegt das Arbeitsprogramm der neuen Regierung vor, die neuen Köpfe und Ressortverteilungen sind bekannt. Aber was geht inhaltlich weiter in Österreich? Wie konkret sind die Vorhaben der neuen Regierung? Geben Rot und Schwarz die richtigen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen? Und wie berechtigt ist die Kritik, die auch aus den eigenen Reihen der Koalitionsparteien kommt? Darüber diskutieren bei Ingrid Thurnher "im ZENTRUM spezial" u. a.

Rudolf Hundstorfer
Sozialminister, SPÖ

Reinhold Mitterlehner
Wirtschaftsminister, ÖVP

Ulla Schmid
"profil"

Barbara Kolm
Wirtschaftswissenschafterin, "Hajek-Institut"

Montag, 16. Dezember, 10.55 Uhr, ORF 2
"ZiB spezial: Die Angelobung der neuen Bundesregierung" im Marie-Theresien-Zimmer der Präsidentschaftskanzlei

Die angeführten Sendungen sind auch als Live-Stream via ORF-TVthek bzw. als Video-on-Demand zu sehen.

Die Berichterstattung im ORF-Radio

Der ÖVP-Bundesparteiobmann, Vizekanzler und künftige Finanzminister Dr. Michael Spindelegger ist am Samstag, dem 14. Dezember, bei Klaus Webhofer "Im Journal zu Gast" im "Mittagsjournal" um 12.00 Uhr auf Österreich 1. Der Koalitionspakt steht genauso wie das Regierungsteam, das am Montag angelobt wird. Bei der Zusammenstellung der ÖVP-Regierungsmannschaft hat der Bundesparteiobmann für eine der wenigen Überraschungen bei dieser Regierungsbildung und im Parteivorstand für heftige Diskussionen gesorgt. Noch vor der offiziellen Regierungserklärung am Dienstag im Nationalrat stellt sich Michael Spindelegger nun in Ö1 einem ausführlichen Interview.

Im Rahmen der Ö1-Reihe "Journal Panorama" (18.25 Uhr) diskutieren am Montag, dem 16. Dezember, unter der Leitung von Radio-Chefredakteur Hannes Aigelsreiter die Journalisten Andreas Koller (Salzburger Nachrichten), Claus Pándi (Kronen Zeitung) und Ulla Schmid (profil) über das Thema "Rot-Schwarz neu - Aufbruch oder Stillstand?". Am Montag wird die neue SPÖ/ÖVP-Regierung von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer angelobt. Viele Kommentare, durchaus auch aus den eigenen Reihen, fielen nach Bekanntwerden des Regierungsprogramms kritisch aus: Es sei ohne Visionen, wenig mutig; die beiden Koalitionsparteien hätten zu sehr aufeinander Rücksicht genommen, echte Reformen seien wieder nicht zu erwarten. Was kommt in den nächsten fünf Jahren auf uns zu? Was sind mögliche Stolpersteine für die Regierung? Und hat die Opposition in der kommenden Legislaturperiode leichtes Spiel?
Am Dienstag, dem 17. Dezember, geht es dann um das "Kabinett Faymann 2: Die Regierungserklärung". Die neue Bundesregierung stellt sich dem Parlament. Der letzte Nationalratssitzungstermin vor Weihnachten wird für die Erklärung der Pläne der neuen Koalition genützt werden. "Nichts Neues, nur Klein-Klein, kein großer Wurf" war in den ersten Reaktionen auf die Einigung von SPÖ und ÖVP zu hören. Ob sich das bis Dienstag ändert, wird die Debatte im Nationalrat zeigen. Dann wird der Regierungspakt im Detail präsentiert - und die Opposition bekommt Gelegenheit, ihre Meinung dazu zu äußern. Im Jahr 2008 dauerte die Debatte zur Regierungserklärung 13 Stunden lang. Das "Journal Panorama" fasst den wohl wieder sehr langen Parlamentstag zusammen.

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