Wr. Gemeinderat - SP-Wagner: Rechnungshof bestätigt vorbildliche Betreuung von Flüchtlingen in Wien

"Niemand bleibt in Wien unversorgt"

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien steht zu seiner Verantwortung in der Flüchtlingsbetreuung, Wien kommt seinen Verpflichtungen nach - und erfüllt sie zu weit über 100 Prozent," so der Wiener SP-Gemeinderat Kurt Wagner am Freitag im Wiener Gemeinderat. Derzeit würden in Wien 6.585 Menschen grundversorgt, damit werde die Wiener Quote zu 149 Prozent erfüllt. Andere Bundesländer wie Niederösterreich, die ihre Quote nicht erfüllen, würden die Solidarität Wiens dauerhaft strapazieren. "In Wien gilt aber nicht das Florianiprinzip. Wien sorgt dafür, dass Asylwerber menschenwürdig untergebracht werden."

Wagner verwies darauf, dass in Wien Asylwerber zu 70 Prozent in -deutlich günstigeren - privaten Unterkünften untergebracht werden. Daher seien die Kosten in Wien mit 14,62 Euro deutlich niedriger als zum Beispiel in Tirol mit über 21 Euro. "Diese Unterkünfte werden von erfahrenden NGOs (Nichtregierungsorganisationen) betrieben. Ich bedanke mich bei diesen Organisationen, die dieser schwierigen Aufgabe nachkommen. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Vorbilder für Menschlichkeit."

Wagner: "Der Rechnungshof bestätigt nun auch die Wiener Vorbildwirkung. Sowohl bei den Kosten als auch bei der Qualität der Betreuung nimmt Wien unter allen geprüften Bundesländern den mit Abstand besten Platz ein. Die Stadt Wien und der Fonds Soziales Wien werden in vielen Bereichen als Best-Practice-Beispiele genannt."

Zu seinem Vorredner, FP-Klubchef Gudenus, sagte Wagner: "Sie schaffen es wirklich, bei jeder Gelegenheit im Gemeinderat auf diese Gruppe von Menschen hinzuhauen - egal welches Thema behandelt wird. Es handelt sich hier um Menschen und Schicksale. Sie haben keinen Minimalbereich an Menschlichkeit, wenn sie Organisationen wie der Caritas Profigier vorwerfen. Das ist unerhört! In Wien bleibt niemand unversorgt - darauf bin ich stolz."

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