"Heimat Fremde Heimat" präsentiert sich optisch erneuert

Ab 15. Dezember um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Seit 25 Jahren gibt es die ORF-Minderheitenredaktion und nächstes Jahr wird auch die Sendung "Heimat, fremde Heimat" 25 Jahre alt. An diesem Schnittpunkt wird die Sendung ab Sonntag, dem 15. Dezember 2013, optisch erneuert, der Sendungstitel auf (die neue Schreibweise) "Heimat Fremde Heimat" umgestellt. Eine Brücke ist das neue Symbol der Sendung.

ORF-TV-Magazin-Chefredakteurin Mag. Waltraud Langer: "Der Sendungstitel 'Heimat Fremde Heimat' definiert einen Prozess:
Menschen verlassen ihre Heimat, fühlen sich in der Fremde und gewinnen eine neue Heimat. Die Brücke zeigt symbolhaft, dass Integration gelingen kann. Auf Sendung sind Beispiele für gelungene Integration zu sehen, zu sehen sind aber natürlich auch die Probleme, die das Miteinander unterschiedlichster Kulturen bringt."

Silvana Meixner, Leiterin der ORF-Minderheitenredaktion, freut sich über die Erneuerungen: "Wir bleiben damit am Puls der Zeit und beleuchten weiterhin kritisch die zahlreichen Facetten des Zusammenlebens im Land."

In der aktuellen "Heimat Fremde Heimat"-Ausgabe präsentiert Silvana Meixner um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Hilfe für Taifun-Opfer

Der schwerste Wirbelsturm aller Zeiten, Taifun "Haiyan", hat am 8. November mit bis zu 380 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit die Inseln der Visayas-Gruppe auf den Philippinen erreicht und verheerende Schäden verursacht. Nach der Opferbilanz vom 4. Dezember haben 5.719 Menschen ihr Leben verloren. Die in Wien lebende Krankenschwester Letisma Stockinger konnte tagelang keinen Kontakt zu ihren Familienangehörigen in der verwüsteten Stadt Tacloban aufnehmen. Die Infrastruktur in der Region ist bis heute völlig zerstört. Insgesamt 36 philippinische Vereine in Österreich haben zahlreiche Hilfsaktionen gestartet. Fast täglich gibt es Benefizveranstaltungen zugunsten ihrer betroffenen Landsleute. Über den humanitären Einsatz berichtet Mehmed Akbal.

Durch Risiko zum Erfolg

Das internationale Wiener Speditionsunternehmen "UnitCargo" geht eigene Wege. Firmengründer und Inhaber Davor Sertic, ein gebürtiger Kroate, schätzt bei seinem Mitarbeiterteam Ausbildung, Teamgeist und Einfühlungsvermögen genauso wie die Sprachenvielfalt. Anfangs begegneten ihm seine österreichischen Kunden mit Misstrauen. Doch das änderte sich bald - und so setzte Sertic mit seiner Spedition seine eigene Vorstellung vom perfekten Unternehmen in die Tat um. Sein Mitarbeiterteam zählt heute an die 40 Personen, neben Österreich gibt es noch Außenstellen in der Slowakei, Türkei und in Bulgarien. Für die Diversität in der Personalzusammensetzung wurden Davor Sertic und "UnitCargo" mehrfach ausgezeichnet, zum ersten Mal 2010 von der Wiener Wirtschaftskammer als bestes Beispiel für "ethnische Ökonomie". Ein Bericht von Dalibor Hysek.

Weitblicke mit André Heller

Diese Woche nimmt der Künstler André Heller am virtuellen Stammtisch von "Heimat Fremde Heimat" Platz und plädiert wortgewaltig für gegenseitige Verantwortlichkeit beim Umgang aller gesellschaftlichen Gruppen und Kulturen miteinander. "Wir wären Unmenschen, wenn wir kein Verständnis und Mitgefühl für jene entwickeln könnten, die aus Afrika aus ihrem unermesslichen Leid nach Europa zu flüchten versuchen", so Heller. Im Interview mit Sabina Zwitter spricht der Künstler auch über die Idee des Menschwerdens aus jüdischer Sicht.

"Heimat Fremde Heimat" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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