ÖH Innsbruck: "Abschaffung des Wissenschaftsministeriums ist Angriff auf die Zukunft der Jugend!"

Wien (OTS) - Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) an der Universität Innsbruck ist über die Entscheidung das Wissenschaftsministerium abzuschaffen, zutiefst erschüttert. "Das Signal, welches durch die Streichung des Wissenschaftsministerium vermittelt wird, ist erschreckend", zeigt sich der Vorsitzende der ÖH Innsbruck, Florian Heiß (AktionsGemeinschaft) entsetzt.

"Bildung ist Zukunft, die ein Land wie Österreich braucht. Sie darf kein Zulieferungsprozess für die Wirtschaft sein, daher ist es mir unverständlich, warum man die wichtigen Agenden des Wissenschaftsministeriums zu einem Anhängsel des Wirtschaftsministeriums degradiert", führt Heiß weiter aus.

"Im Regierungsprogramm der Koalitionsparteien - SPÖ und ÖVP - wird das Thema Hochschulbildung in wenigen Sätzen abgetan, neue Ideen sind darin kaum bis gar nicht zu finden. Das traurige Spiel rund um die Universitäten nimmt somit wieder gekonnt seinen Lauf", betont Heiß und merkt noch dazu an: "Dass man Österreich international an die Spitze führen möchte, zugleich aber das Ministerium streicht, gleicht einem schlechten Scherz!"

Erfreut zeigt sich Heiß über ein bundesweites Studierendenticket im öffentlichen Verkehr, fürchtet allerdings zugleich um den zukünftigen Stellenwert der Studierenden im Land Österreich. "Den Wünschen der Studierenden und Universitäten ist Sorge zu tragen und Politik ist nicht auf dem Rücken der Jugend auszutragen", schließt Heiß.

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Florian Heiß
Vorsitzender der ÖH Innsbruck
0660/ 888 44 01
florian.heiss@oeh.cc

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