Vilimsky: Abhängigkeiten der "ORF-Experten" offen legen

Causa Karmasin ist Sittenbild des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Wien (OTS) - Nachdem uns der ORF jahrelang Neo-ÖVP-Ministerin Sophie Karmasin als "unabhängige" Expertin verkauft habe und diese alle möglichen Wahlgänge und Fernsehdiskussionen "objektiv" habe analysieren dürfen, stelle sich die dringende Frage, wer von den sogenannten Experten noch aller auf einem Ticket einer Partei sitze, sagte der freiheitliche Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Harald Vilimsky.

Im Sinne der Transparenz und Objektivität einer öffentlich-rechtlichen Anstalt sei der ORF aufgefordert die Abhängigkeiten seiner sogenannten Experten offen zu legen, forderte Vilimsky die Bekanntmachung der Auftraggeber von ORF-Kommentatoren. "Wenn ein Politikberater im ORF Analysen und Bewertungen der einzelnen Spitzenkandidaten und Parteien abgibt, so haben die Seher ein Recht darauf zu erfahren, wer diesen 'unabhängigen' Experten bezahlt, bzw beauftragt", betonte Vilimsky.

Ein Politikberater berät, wie der Name schon sagt, Politiker und/oder Parteien. Somit stehe er im finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zu diesen. Eine objektive Analyse sei so sehr schwer möglich, wolle er seine gut zahlenden Auftraggeber nicht verlieren, zeigte Vilimsky die Schwachstelle bei der Auswahl an Experten auf. "Dass eine Fernseh-Analystin jetzt plötzlich ÖVP-Ministerin wird, passt gut in das Sittenbild des ORF, wo es von Politgünstlingen nur so wimmelt", sagte Vilimsky, der eine Entpolitisierung bzw eindeutige Offenlegung der Auftraggeber der Experten forderte.

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