Seeber: Naturkatastrophen kennen keine Ländergrenzen

Europäisches Parlament beschließt mehr Koordination des Katastrophenschutzes in der EU

Straßburg, 10. Dezember 2013 (ÖVP-PD) "Die Koordination des Katastrophenschutzes zwischen den Mitgliedstaaten der EU muss verbessert werden. Natürliche und vom Menschen verursachte Katstrophen kennen keine Ländergrenzen. Deshalb muss die EU gemeinsame Einsätze besser koordinieren, um im Notfall eine schnelle, gemeinsame Reaktion zu gewährleisten", so Richard Seeber, Umweltsprecher der Europäischen Volkspartei im EU-Parlament. Die EU-Abgeordneten stimmen heute in Straßburg über einen Gesetzesvorschlag für einen verbesserten europäischen Katastrophenschutzmechanismus ab. ****

In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der natürlichen und technischen Katastrophen stark angestiegen. In diesem Zeitraum
waren in Europa 29 Millionen Menschen von Überflutungen, Erdbeben und Industrieunfällen betroffen. Die wirtschaftlichen Schäden werden auf 211 Milliarden Euro geschätzt. "Gerade bei großen Katastrophen zeigt sich, wie sinnvoll die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ist. Gemeinsam ist es leichter, Katastrophen und Naturereignissen zu trotzen", so Seeber.

Der neue Katastrophenmechanismus sieht vier Etappen vor:
Prävention, Risikomanagement, Vorbereitung und Reaktion. "Das führt uns weg von einer reinen Notfallhilfe hin zu einem richtigen Mechanismus, der präventiv, aktiv und reaktiv wirkt. Außerdem können wir so Doppelgleisigkeiten zwischen den Mitgliedstaaten und auf europäischer Ebene vermeiden", so der Europaabgeordnete.

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