FPÖ Neubauer im Südtiroler Eppan: "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit!"

Wien (OTS) - Auf Einladung des Südtiroler Heimatbundes hat gestern der freiheitliche Südtirolsprecher NAbg. Werner Neubauer die Gedenkansprache anlässlich der jährlich stattfindenden Sepp-Kerschbaumer-Gedenkfeier in der Tracht seiner Schützenkompanie "Major Josef Eisenstecken" aus Gries-Bozen gehalten. An dieser Veranstaltung, im Rahmen derer dem Südtirol-Aktivisten und Gründer des "Befreiungsausschusses Südtirol (BAS)" und seinem Leben und Wirken gedacht wird, nahmen etwa 1.700 Schützen und Marketenderinnen und ebenso viele Zuseher aus allen Teilen Tirol sowie zahlreiche Ehrengäste teil.

Neubauer hat in einem Schwerpunkt seiner Rede festgehalten, dass es nun an der Zeit sei, im Sinne des Sepp Kerschbaumer den Blick von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft zu richten. Aus seinen Taten und Tugenden und jenen seiner treuen Gefährten solle man die Kraft schöpfen, die gegenwärtigen Fragen zu klären, und damit die Hindernisse auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu beseitigen.

In Anlehnung an die Worte der österreichischen Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, die einst gesagt hatte, "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit!", verglich Neubauer die Südtiroler mit "glücklichen Sklaven". Diese fühlten sich auch in einem halbwegs komfortablen Kerker wohl. Glückliche Sklaven zu sein, hätten die Tiroler in ihrer ganzen stolzen Geschichte aber bisher immer abgelehnt. Das kann auch nicht der Endzustand der Tiroler Geschichte sein.

Denn die Zukunft Südtirols kann für Neubauer weder eine Autonomie, noch eine Vollautonomie und schon gar nicht eine Europaregion sein, sondern einzig und allein die uneingeschränkte Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes, welches ein unverbrüchliches Völker- und Menschenrecht darstellt. Denn, wie schon Felix Ermacora einst sagte, kann kein Staat der Erde auf die Dauer einem Volk die Selbstbestimmung vorenthalten, auch Italien den Südtirolern nicht, aber wollen und fordern muss man sie!

Neubauer rief in seiner Rede auch den Freiheitstag in Meran in Erinnerung, der bereits eine Botschaft nach Rom gesandt hat, die dem entspricht, was der indische Freiheitsheld Mahatma Gandhi zu seiner Zeit den britischen Kolonialherren in aller Freundschaft zugerufen hat: "Meine Herren, ich glaube, es wird Zeit für Sie zu gehen!"

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