GPF: Keine weiteren Privatisierungen!

Resolution des Bundesvorstandes der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) am 5. Dezember 2013

Wien (OTS/ÖGB) - Nach aktuellen Pressemeldungen drohen als Ergebnis der Koalitionsverhandlungen weitere Privatisierungsschritte bei teilstaatlichen Unternehmen wie Post AG, A1 Telekom Austria, Postbus GmbH, etc.

Der GPF-Bundesvorstand hält fest, dass diese Basis-Infrastrukturunternehmen unverzichtbar für eine nationale und selbstbestimmte Entwicklung der österreichischen Volkswirtschaft sind. Ein weiterer Verkauf würde nachweislich langfristige Nachteile für den Staatshaushalt bringen, die Servicequalität verschlechtern und den Wirtschaftsstandort Österreich gefährden. Zusätzlich droht der Verlust von weiteren tausenden Arbeitsplätzen.

Die GPF verlangt:
- Kein Verkauf von weiteren staatlichen Anteilen von Post und A1 Telekom Austria
- Ein klares Bekenntnis der Regierungsparteien zur Sicherung der Basisinfrastrukturunternehmen
- Die Republik Österreich muss größter und bestimmender Eigentümer von Post AG und A1 Telekom Austria bleiben
- Die ÖIAG muss in die Lage versetzt werden, Aktien der Unternehmen zuzukaufen, um private Übernahmen zu verhindern

"Die GPF ist darauf vorbereitet, auf jeden Versuch des Ausverkaufs mit allen notwendigen gewerkschaftlichen Abwehrmaßnahmen zu reagieren", sagte Helmut Köstinger, Vorsitzender der Kommunikationsgewerkschaft GPF abschließend.

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