ASFINAG: Treffsicherheit bei Prognosen der Verkehrsentwicklung gegeben

ASFINAG erhöht Aufwendungen im Bauprogramm bei Sanierungen - Anpassung der Lkw-Maut erfolgt nach klaren Vorgaben und nicht aus Willkür

Wien (OTS) - Die ASFINAG stellt im Lichte der Kritik der Frächter fest, dass die Tarifanpassungen der Lkw-Maut nicht aus Willkür vorgenommen werden. Die jährliche inflationsbedingte Anpassung der Lkw-Mauttarife erfolgt nach einem vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) verordneten Prozedere. Bei der Lkw-Maut genauso wie bei der Vignette auf Basis des Harmonisierten Verbrauchpreisindex. Ebenso ist laut Regierungsübereinkommen festgelegt, dass die 2010 erfolgte Verrechnung nach Schadstoffklassen (Ökologisierung) alle zwei Jahre angepasst wird. "Naturgemäß gibt es bei der Annahme der Verkehrsleistungsentwicklung unterschiedliche Sichtweisen und einen Zielkonflikt. Die ASFINAG ist aber überzeugt, dass die angenommenen Werte zutreffend sind - die letzten zwei Jahre zeigen eindeutig, dass die damals getroffene Einschätzung der Entwicklung der Verkehrsleistung treffsicher war", bestätigt ASFINAG-Vorstand Klaus Schierhackl. Die Anpassung der Tarife wird notwendig, um einer einkommensneutralen Ökologisierung nachzukommen. "Lkw mit umweltschonender Technologie haben auf dem Streckennetz weiter zugenommen. Ein Viertel der Fahrleistung von Lkw mit ökologisch schlechter Ausstattung müssen die restlichen drei Viertel der Fahrzeuge mit umweltschonender Technologie finanzieren.

Handlungsbedarf ist somit gegeben - denn aus der Ökologisierung soll es weder Mehreinnahmen noch einen Einnahmenrückgang geben", so Schierhackl. Sollten die bestehenden Tarife wie bisher in der Ökologisierung beibehalten werden, würde es für die ASFINAG in den Jahren 2014 und 2015 zu einem Mindererlös von mehr als 130 Mio. EUR aus der Ökologisierung kommen. Das entspricht in etwa der Summe, die die ASFINAG pro Jahr für die Autobahnmeistereien im Rahmen der betrieblichen Erhaltung (Winterdienst, Rastplätze, Reinigung, Bodenmarkierung, Wildschutzzäune etc.). ausgibt. Beim Bauprogramm legt die ASFINAG weiterhin den Fokus auf Verkehrssicherheit bei wirtschaftlicher Stabilität. Sämtliche Großprojekte wurden nach klaren Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Verkehrsnachfrage oder Sicherheit gereiht. Bei der Erhaltung des bestehenden Streckennetzes erhöhte die ASFINAG die Aufwendungen sogar weiter auf 400 Millionen Euro pro Jahr. "Die ASFINAG stellt somit sicher, dass gebaut wird, was Menschen und der Wirtschaftsstandort brauchen und gleichzeitig leistbar ist, sodass auch langfristig ein verkehrssicher und gut ausgebautes Streckennetz zur Verfügung steht", sagt ASFINAG-Vorstand Schierhackl.

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