Spindelberger begrüßt Brustkrebs-Screening

Einladungsbrief und 4-Augen-Prinzip als Säulen für bessere Früherkennung

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger begrüßt das heute von Gesundheitsminister Alois Stöger präsentierte neue Brustkrebs-Früherkennungsprogramm. "Mit dem Brustkrebs-Screening werden neue Maßstäbe in der Brustkrebs-Früherkennung gesetzt und vorhandene Barrieren, die Frauen davon abhalten sich untersuchen zu lassen, abgeschafft. Und das ist gut so", so Spindelberger am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bisher brauchten Frauen für eine Mammographie eine Überweisung einer Ärztin oder eines Arztes, die aber erst dann zugestanden wurde, wenn ein medizinischer Grund vorlag. Das heißt - entweder war bereits ein Knoten vorhanden oder eine Frau zählte zu einer der Risikogruppen. Das wird jetzt geändert. Mit dem Einladungsbrief, den alle Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren automatisch erhalten, können Frauen ab 2014 sofort ein Screening machen. ****

"Die Barrieren, sich untersuchen zu lassen werden damit geringer", so Spindelberger, der in diesem Zusammenhang auch auf das neu geschaffene 4-Augen-Prinzip verweist. "Die Doppelbefundung, das heißt zwei RadiologInnen müssen die Bilder der Brust beurteilen, ist eine weitere Qualitätsmaßnahme, die falschen Befunden vorbeugen wird", sagt der SPÖ-Gesundheitssprecher. In Richtung Ärztekammer, die noch vor kurzem mit einer großflächigen Email-Aktion Frauen versucht hat zu verunsichern, indem behauptet wurde, die kostenlose Voruntersuchung von Brustkrebs werde mit 2014 abgeschafft, betont Spindelberger, dass man auf Kosten der Frauen nicht Standespolitik betreiben soll. "Das Brustkrebs-Screening ist ein weiterer Schritt in Richtung Früherkennung und ermöglicht in vielen Fällen das rechtzeitige Beginnen einer lebensrettenden Therapie. Die Ärztinnen und Ärzte sollen dieses Zusatzprogramm für Frauen unterstützen, statt Ängste zu schüren", so Spindelberger. (Schluss) bj/rm/mp

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