JG NÖ: Liebe ÖVP, was soll die Panikmache bei den Pensionen?

JG-Scheiblauer: "Durch das Schüren von Verunsicherung wird ein Generationenkonflikt heraufbeschworen."

St. Pölten (OTS) - "Die staatliche Pensionsversicherung funktioniert seit 60 Jahren zuverlässig. Die Pensionistinnen und Pensionisten haben ihr Geld jeden Monat pünktlich am Konto", stellt Albert Scheiblauer, der Landesvorsitzende der Jungen Generation der SPÖ NÖ, fest. Anders als private Produkte "performe" die staatliche Pension stabil. "Totgeredet wurde das österreichische Pensionssystem schon oft. Mantraartig wird diese Behauptung von der ÖVP wiederholt. Doch wem nützt dieser Sport?", stellt Scheiblauer als Frage in den Raum.

Klar ist, dass die Österreicherinnen und Österreicher immer älter werden. Das führe dazu, dass alles unternommen werden muss, damit die Beschäftigten länger im Job bleiben können. "Hier muss vor allem im Bereich der betrieblichen Gesundheitsvorsorge mehr getan werden. Denn wer länger arbeiten soll, muss auch fit genug dafür sein!", so Scheiblauer weiter. Ein Anheben des Pensionsantrittsalters lehnt die JG NÖ ab. Denn am Arbeitsmarkt ist es leider Praxis, dass ältere Dienstnehmer einerseits bevorzugt gekündigt werden, andererseits nur sehr schwer wieder eine Anstellung finden. In diesem Umfeld das Pensionsantrittsalter anzuheben, führt zu einer künstlichen Steigerung der Arbeitslosenzahlen und zur Verarmung alter Menschen.

Wer die Pensionen absichern wolle, müsse dafür sorgen, dass genügend gut bezahlte Arbeitsplätze vorhanden sind. Denn je mehr die Beschäftigten verdienen, desto mehr Pensionsversicherungsbeiträge zahlen sie ein. "Die ÖVP sollte gemeinsam mit der SPÖ gegen unbezahlte Praktika, prekäre Arbeitsverhältnisse und Teilzeitarbeit kämpfen! Das hilft dem Pensionssystem wirklich. Panikmache hingegen führt nur zu Vertrauensverlust und Verunsicherung. Zusätzlich wird jungen Menschen das Gefühl vermittelt, keine Chance auf eine Pension zu haben. Dadurch wird künstlich ein Generationenkonflikt heraufbeschworen!", so Scheiblauer abschließend.

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