Großer Erfolg für die 1. LBG Health Sciences Tagung

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft setzte mit ihrer ersten wissenschaftlichen Tagung im Bereich der Health Sciences ein Zeichen zum Start ihres neuen Schwerpunktes.

Wien (OTS) - Am 2. Dezember 2013 fand die erste LBG Health Sciences Tagung der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) in Wien im Haus der Industrie statt. Die Tagung bildete den Auftakt zu weiteren Veranstaltungen der LBG im Rahmen ihrer neuen strategischen Ausrichtung auf den Bereich der Health Sciences (Gesundheitswissenschaften).
Ziel der Tagung war ein gegenseitiges vertiefendes Kennenlernen der Forschungsaktivitäten der Institute (LBI) und Cluster (LBC) der LBG mit Schwerpunkt auf medizinischer Forschung und Public Health. Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte die Prämierung der drei besten wissenschaftlichen Poster, die aus den 61 ausgestellten Postern ausgewählt wurden, dar.

"Mit dieser Tagung konnten wir zeigen, dass die LBG bereits über eine starke Basis an Forschungseinrichtungen im Bereich der Health Sciences verfügt. Diese Basis wollen wir mittels Vernetzung verstärken und in Zukunft mit der Schaffung von neuen LBI in diesem Bereich ausbauen", so Claudia Lingner, Geschäftsführerin der LBG. "Nachdem unsere Institute und Cluster auf ganz Österreich verteilt sind, hat die Tagung erfolgreich ermöglicht, dass man sich auf einer wissenschaftlichen Ebene vertiefend kennenlernen und weitere Ideen der Zusammenarbeit identifizieren konnte. So haben sich bereits während der Veranstaltung neue Kooperationen zwischen den LBI/LBC angebahnt und wir sind gespannt, welche aufgrund dieser Tagung noch entstehen werden." Die LBG Health Sciences Tagung soll in Zukunft offen für Gäste außerhalb der LBG sein, da sich so die "Player der Health Sciences Szene in Österreich im Rahmen dieser Veranstaltung kennenlernen und austauschen können."

Posterpreise - Jungforscher top

Die Preise für die besten drei wissenschaftlichen Poster wurden an Jan Pencik (LBI Krebsforschung), Andreas Roschger (LBI Osteologie) und an Agnes Reiner (LBC Translational Oncology) vergeben. Pencik, PhD Student aus Tschechien, überzeugte die Jury mit seinem Poster zum Thema "Loss of IL-6 or Stat3 drives advanced prostate cancer by promoting p53 inactivation" und erhielt für den 1. Platz einen Geldpreis in der Höhe von 1.500 Euro. Pencik hat mit dem Poster seine Forschungsarbeit vorgestellt, in welcher er festgestellt hat, dass der Verlust des IL-6/Stat3 Transkriptionsfaktors - ein Protein - die Metastasierung bei Prostata-Krebs sehr stark beschleunigt. Der Transkriptionsfaktor IL-6/Stat3 wirkt also in diesen Tumoren als Tumorsuppressor, weil es einer Verschlimmerung der Krebserkrankung entgegenwirken kann.
Den 2. Platz, welcher mit 1000 Euro dotiert war, belegte Roschger mit dem Poster "The mineralization kinetics of endocortical bone is altered in Sost knockout mice" und mit 500 Euro wurde das Poster von Reiner ausgezeichnet zum Thema "Blood based biomarker for detection of breast cancer". Die Jury setzte sich aus drei unabhängigen Top-Wissenschaftlern zusammen: Dr. Bernd Pulver, Head of Scientific Publications, EMBO - European Molecular Biology Organization, Dr. Andreas Goppelt, ehm. Forschungsleiter für Bio-Chirurgie bei Baxter Healthcare und Dr. Thomas Czypionka, Leiter Health Economics and Health Policy des Instituts für Höhere Studien.

Die LBG kann auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken und will die "LBG Health Sciences Tagung" als jährlichen Fixpunkt im LBG-Kalender etablieren.

Über die Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine außeruniversitäre Forschungsorganisation mit Sitz in Wien und betreibt Forschungsinstitute (Ludwig Boltzmann Institute) in den Bereichen der Humanmedizin / Life Sciences sowie der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Sie initiiert gemeinsam mit akademischen und anwendenden Partnern innovative Forschungsthemen und ist spezialisiert auf translationale Forschung - die Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Derzeit betreibt die LBG 17 LBI und 5 Cluster mit rund 380 MitarbeiterInnen. Die Einrichtung von Ludwig Boltzmann Instituten (LBI) für eine befristete Laufzeit erfolgt aufgrund von Ausschreibungen mit internationalen Begutachtungsverfahren.

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