VP-Leeb: Bildungspolitik in Wien: Sie können es einfach nicht!

Wien (OTS) - Bestätigt in ihrer Kritik an den Realitäten in Wiens Bildungspolitik im Allgemeinen und an Stadtrat Oxonitsch im Speziellen sieht sich ÖVP Wien Bildungssprecherin, LAbg. Isabella Leeb, durch einen Bericht im heutigen "Standard". Dieser berichtet von einem eklatanten Pädagogenmangel an DEM Vorzeigemodell der SPÖ Wien für ganztägige Schulbetreuung, dem "Wiener Campus Modell". So gibt es am Campus Gertrude Fröhlich-Sandner statt eigentlich 21 vorgesehenen Freizeitpädagogen aktuell ganze 16 für 17 Volksschulklassen. "Sie können es einfach nicht! Nach der überhasteten Einführung des von der ÖVP über viele Jahre geforderten beitragsfreien Kindergartens mit allen daraus folgenden negativen Konsequenzen (Platz- bzw. Pädagogenmangel), ist die SPÖ auch mit ihrem Prestigeprojekt überfordert. Doch statt Fehler einzugestehen und vernünftig gegenzusteuern gibt es von Stadtrat Oxonitsch bloß salbungsvolle Worte" so Leeb. Dass Stadtrat Oxonitsch jetzt meint, es laufe sowieso gerade ein Aufnahmeverfahren für zwei weitere Freizeitpädagogen, ist eine mehr als peinliche Ausrede und wird den Pädagogenmangel auch nicht lösen.

Sollte der Personalmangel nicht raschest und nachhaltig behoben werden, so Leeb, kann das Campusmodell getrost als gescheitert bezeichnet werden. Die Stadt Wien schafft es nicht, ihre kommunalen Bildungsaufgaben zu erfüllen - wie sich tagtäglich zeigt. Egal ob Anmeldechaos bei Wiens Kindergärten oder nun der Personalmangel an Wiens Vorzeigeschulen. In diesem Zusammenhang erinnert Leeb auch einmal mehr an die geplante Schließung der BAKIP 21. Eine anerkannt gute Ausbildungsstätte der Stadt Wien für Kindergartenpädagogen mit Maturaabschluss, die durch eine Erwachsenenausbildung für Kindergartenassistenten ersetzt werden soll. Dass Stadträtin Brauner den Bildungsbereich in ihrer Budgetrede als den entscheidenden Zukunftsbereich bezeichnet, kommt im Licht der Wiener Realitäten einer einzigen Verhöhnung der Wiener gleich.

"Hören Sie auf, das Campus Modell regelmäßig in aufwändigen Hochglanzanzeigen zu bewerben, die Realitäten sind nicht annähernd so glänzend, wie sie diese darzustellen versuchen. Investieren sie das Werbebudget lieber in adäquate Entlohnung der Pädagogen sowie in deren Ausbildung", so Leeb abschließend.

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