Grüne Leopoldstadt/Lichtenegger: Praterstern braucht soziale Beratungsstelle

Wien (OTS) - Die Grünen Leopoldstadt setzen sich seit Jahren für eine niederschwellige Einrichtung für suchtkranke und obdachlose Menschen ein. In einer Sondersitzung des Bezirksparlaments Anfang nächster Woche wird eine solche Beratungseinrichtung beantragt.

"Über Jahrzehnte wurde am Bahnhof Praterstern von der Stadt Wien zu wenig Geld in die Hand genommen. Der Praterstern ist ein stark frequentierter Bahnhof mit im Winter geheizten Räumen und wird deshalb auch als Begegnungsraum von sozial marginalisierten Menschen genutzt. Bahnhöfe sind oft bevorzugter Aufenthalt für suchtkranke Menschen, denen andere Orte nicht offen stehen. Der Praterstern braucht eine niederschwellige Anlaufstelle in der Nähe, wo es einen Tagesaufenthalt für Betroffene sowie professionelle Betreuung gibt", so die Klubobfrau der Grünen Leopoldstadt, Uschi Lichtenegger. Lichtenegger weiter: "Die Situation am Praterstern ein willkommener Anlass für die Oppositionsparteien, die die Sondersitzung beantragt haben, Stimmung gegen Obdachlose und Drogenkranke zu machen. Dabei könnte die für viele bereits als unangenehm empfundene Situation leicht entschärft werden."

Birgit Hebein, Gemeinderätin und Sozialsprecherin der Grünen Wien unterstützt diese Forderung. "Bahnhöfe werden immer soziale Brennpunkte sein, denn die Begegnung mit Gleichgesinnten macht den sozialen Ausschluss und die materielle Not etwas weniger bedrückend. Die unterschiedlichen sozialen Problemlagen der PratersternbenützerInnnen können durch eine soziale Beratungsstelle verbessert werden."

Die soziale Einrichtung soll Grundversorgung, Information, Beratung, streetwork und Betreuung umfassen sowie zur Vermittlung eines Schlaf-bzw. Wohnplatzes beitragen.

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