FP-Waldhäusl zum internationalen Tag des Ehrenamtes: Ein herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Helfer

FPÖ fordert Hilfe für unsere Helfer

St. Pölten (OTS) - "Ich möchte diesen Anlass nützen, um mich herzlich bei allen Mitarbeitern von Freiwilligenorganisationen zu bedanken", so der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl zum heutigen internationalen Tag des Ehrenamtes. Besonders Extremsituationen wie das Hochwasser 2002 und heuer aber auch der Einsatz bei Orkanen wie Kyril würden uns vor Augen führen, wie wichtig und wertvoll die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer sei. Leider seien dies aber nur wenige Tage, wo diese Tätigkeiten durch verstärkte Medien- und Politpräsenz in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken würden. "Dass diese Menschen aber tagtäglich Einsätze zu meistern haben und so einen unschätzbar wertvollen Dienst an der Gesellschaft verrichten, findet nach wie vor zu wenig Anerkennung", so Waldhäusl.

Sehr bedauerlich sei, dass bestehende Personal- und Geldprobleme die wichtige Arbeit dieser lebensnotwendigen Institutionen nach wie vor gefährden würden. "Seit langem fordert die FPÖ eine spürbare Entlastung für unsere freiwilligen Helfer, so müsste es neben finanziellen Unterstützungen für private Unternehmen, die Freiwillige beschäftigen auch eine Befreiung von der Umsatzsteuer beim Ankauf von Geräten und Fahrzeugen geben", fordert Waldhäusl. Ebenso umzusetzen sei die Abschaffung der AKM-Beiträge für Veranstaltungen. "Die derzeitigen Regelungen hindern unsere freiwilligen Helfer mehr als sie ihnen dienen. Vielen politisch Verantwortlichen dürfte immer noch nicht klar sein, wie unverzichtbar und de facto unbezahlbar die Arbeit unserer Freiwilligenorganisationen ist. Es ist eine Frage des Respekts und der Anerkennung, ihnen alle bürokratischen und gesetzlichen Hürden aus dem Weg zu räumen", so der freiheitliche Mandatar.

Nach Ansicht der FPÖ, müsste auch die Entgeltfortzahlung für freiwillige Helfer allgemein geregelt werden. "Es ist schön und gut, dass Landesbedienstete teilweise bezahlten Sonderurlaub bei ihren Einsätzen bekommen, birgt aber die Gefahr, dass man dies in der Bevölkerung als Zwei-Klassen-System den anderen Helfern gegenüber auslegt", so Waldhäusl. Die FPÖ fordert gleiches Recht für alle und somit eine Lösung zur Entschädigung aller Arbeitnehmer, die vom Arbeitgeber für ihren Einsatz nicht freigestellt werden und so ihren hart verdienten Urlaub opfern müssen.

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