FPÖ-Obermayr zur Welthandelskonferenz auf Bali: Lebensqualität der Menschen hat Vorrang vor Abbau von Handelsbarrieren

Indische Forderung nach Nahrungsmittelsicherheit nachvollziehbar

Wien (OTS) - "Ich bin kein Gegner von internationalem Handel und freiem Unternehmertum, aber der Abbau von sogenannten Handelsbarrieren kann und darf nicht das einzige Dogma der Handelspolitik sein, das über allen anderen politischen Bereichen thront", so der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr zur derzeit tagenden Welthandelskonferenz auf Bali. Denn hinter dem Schlagwort Handelsbarrieren würden sich verschiedenste staatliche Normen verbergen, unter anderem solche, die dem Verbraucher- oder Datenschutz oder der Lebensmittel- und Patientensicherheit dienen.

"Die indische Position, an der sich EU und USA stoßen, ist durchaus nachvollziehbar. Nahrungsmittelsicherheit ist kein so einfach zu opfernder Verhandlungsgegenstand, sondern eine Bringschuld, die jede demokratisch gewählte Regierung der jeweiligen Bevölkerung gegenüber zu gewährleisten hat", betont Obermayr. Die Entwicklungen der letzten Jahre, ob es massiv gestiegene Lebensmittelpreise, das Bauernsterben oder die Neu- bis Überregulierung des Agrarbereichs im Sinne der Agroindustrie sind, würden aufzeigen, dass es in diesem Segment zu keinen weiteren Supranationalisierungen, sondern, im Gegenteil, zu Renationalisierungen kommen müsse.

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