Bundesministerin Claudia Schmied und Bundesminister Karlheinz Töchterle verleihen Lifelong Learning Award 2013

Wien (OTS) - Mit Engagement und Professionalität für Europa:
Österreichische Jugendliche und Erwachsene beteiligen sich überdurchschnittlich hoch am EU-Bildungsprogramm Lebenslanges Lernen und erbringen dabei hervorragende Leistungen. Besonders herausragende Personen, Projekte und Produkte wurden gestern Abend von Bundesministerin Schmied und Bundesminister Töchterle vor 200 Gästen im Großen Festsaal der Universität Wien mit dem Lifelong Learning Award 2013 ausgezeichnet. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit.

"Ich bin beeindruckt von der Qualität und dem persönlichen Einsatz der Projektträgerinnen und Projektträger, die uns die Vielfalt Europas näherbringen und dabei vermitteln, dass sich ein Blick über den Tellerrand lohnt", weist Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, auf die bemerkenswerten Ergebnisse hin. "Wer in einem anderen Land gelernt oder gearbeitet hat, bringt bei der Rückkehr nicht nur mehr Wissen, sondern auch mehr Offenheit, mehr soziale Kompetenzen und mehr Schwung für Neues mit. Davon profitiert unsere Gesellschaft und unser Bildungssystem", betont Karl Heinz Töchterle, Bundesminister für Wissenschaft- und Forschung, das Engagement der Beteiligten.

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden in drei Kategorien ausgezeichnet: Produkte und Ergebnisse, Projekte sowie Programmbotschafterinnen und -botschafter.

Auszeichnung für Produkte & Ergebnisse unterstreicht europäischen Innovationsgeist

"SignLibrary" der equalizent Schulungs- und Beratungs GmbH wurde als bestes Bildungsprodukt ausgezeichnet. Die erste Bücherei mit barrierefreien Werken ermöglicht gehörlosen Personen und Gebärdensprachbenutzerinnen und -benutzern online den Zugang zu Literatur und Kultur.

Prämierte Projekte als richtungweisende Impulsgeber

Bei den prämierten Projekten konnten sich das Multiaugustinum -Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe für das Comenius-Projekt "Active Citizenship Europe", die FH Salzburg für das Erasmus-Projekt "Sustainable Know-How in Intercultural Learning in Student Placements and the Knowledge Transfer to Enterprises", der Club M der Höheren Lehranstalt und Fachschule für Mode Graz für das Leonardo da Vinci-Projekt "Mit der Sprache der Mode" sowie der Dachverband der burgenländischen Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstellen für das Grundtvig-Projekt "Toys of My Grandparents" über den ersten Platz freuen.

Programmbotschafter/innen präsentieren ihre Erfolgsgeschichten Als Programmbotschafter/innen ausgezeichnet wurden Hartmut Riser, Hauptschule Kirchberg (Schulbereich - Comenius), James Miller, FH Joanneum (Hochschulbereich - Erasmus), Renate Kanovsky-Wintermann, LSR Kärnten (Berufliche Aus- und Weiterbildung - Leonardo da Vinci) und Susanne Jalka, Konfliktkultur (Erwachsenenbildung - Grundtvig).

Auszeichnung hebt Gute Praxis hervor

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden aus zahlreichen Einreichungen von einer internationalen Jury gewählt. Zum zweiten Mal war 2013 Online-Voting im Bereich Produkte und Ergebnisse möglich. Die prämierten Projekte, Produkte und Ergebnisse sind in einer Broschüre zusammen gefasst, die unter www.lebenslanges-lernen.at/award2013 abgerufen werden kann. Die Preise für die Botschafter/innen werden von WIFI Österreich, bfi Österreich, der Tageszeitung "Die Presse", SPAR Österreich und den ÖBB gesponsert.

Lebenslanges Lernen - Ein umfassender Ansatz

Das EU-Programm für lebenslanges Lernen umfasst vier Unterprogramme: Schulbildung (Comenius), Hochschulbildung (Erasmus), berufliche Aus- und Weiterbildung (Leonardo da Vinci) und Erwachsenenbildung (Grundtvig). Die Nationalagentur Lebenslanges Lernen in der OeAD-GmbH ist für die Koordination und Umsetzung in Österreich zuständig. Gefördert wird das Programm von Europäischer Kommission, BMUKK und BMWF. Ab 1. Jänner 2014 wird das Programm für lebenslanges Lernen vom neuen EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport "Erasmus+" abgelöst. Somit werden auch weiterhin Mobilität und grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Jugendorganisationen und Akteuren im Sportbereich gefördert.

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Mag. Rita Michlits
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