Banküberfall zahlt sich nicht aus - Banken vor Weihnachten noch sicherer

Wiener Banken und Polizei setzen auf Prävention, moderne Sicherheitssysteme und intensive Kooperation bei der Fahndung

Wien (OTS) - "Banküberfall zahlt sich nicht aus - wir entwickeln unsere Zusammenarbeit ständig weiter!", so der Sicherheitssprecher der Banken in der Wirtschaftskammer Wien, GD Stv. Georg Kraft-Kinz von Raiffeisen in Wien.

Bei einem Sicherheitsgipfel von Vertreterinnen aller Wiener Banken mit der Wiener Polizei wurde über den intensiven Ausbau der Maßnahmen gemeinsam positive Zwischenbilanz gezogen.

Umfassende Mitarbeiterschulung, technisch hochgerüstete Filialen, Belohnung für Hinweise auf Täter

Kraft-Kinz: "Neue Fahndungsmethoden greifen immer besser, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Filialen sind umfassend geschult, wir haben die Filialen technisch hochgerüstete, immer mehr Automatische Kassentresore machen für Täter den Griff zum schnellen Geld unmöglich."

Auch die Maßnahme, dass die Wirtschaftskammer Wien ganz gezielt Geldbelohnungen für Hinweise, die zur Ergreifung von Bankräubern führen, auszahlt erhöht das Risiko verhaftet zu werden massiv, erläutert Kraft-Kinz.

"In den Wochen bis Weihnachten wird die offene und die verdeckte Bewachung der Banken durch private Sicherheitsfirmen und durch die Exekutive noch einmal verstärkt. Für potentielle Bankräuber ist das Risiko sehr schnell erwischt zu werden sehr hoch!", so Kraft-Kinz. "Unsere MitarbeiterInnen haben noch einmal erhöhte Aufmerksamkeit, wir sind gewappnet!"

Bisher weniger Banküberfälle gegenüber dem Vorjahr - auch internationale Fahndungserfolge

Die Zahl der Überfälle in Wien im Vergleichszeitraum 1.1. bis 4.12. ist deutlich rückläufig - von 33 (2012) auf 24 (2013), das ist ein Minus von über 27%! Die Aufklärungsquote in diesem Jahr liegt bei über 50%, das heißt jeder zweite Bankräuber wird bereits kurz nach der Tat gefasst und streng bestraft.

Auch die internationale Zusammenarbeit ist hier erfolgreich. So wurde der Täter, der am 7.11.2013 die Raiffeisenbank in der Meidlinger Hauptstraße überfallen hat, in Frankreich gefasst.

. 15 und zwölf Jahre - Hohe Gefängnisstrafen für Bankräuber in Österreich

Jüngst gefällte Urteile machen deutlich, dass der Preis für Bankräuber hoch ist. Im November wurde ein Täter in Innsbruck zu zwölf Jahren Haft und Täter in Wr. Neustadt zu 15 Jahren Haft verurteilt.

"Die automatischen Kassentresore und immer weniger Bargeld im Kassabereich bedeuten, dass z.B. für einen Raub von 5.000 Euro eine sehr hohe Haftstrafe in Kauf genommen werden muss - Bankraub ist total sinnlos!", so Kraft-Kinz.

Dank an die Wiener Polizei

Kraft-Kinz ist angesichts der so positiven Zwischenbilanz "ein ausdrückliches 'Danke' an die Wiener Polizei für die gute Zusammenarbeit", ein besonderes Anliegen."

"Unsere langjährige Zusammenarbeit in der Prävention und Weiterentwicklung von Sicherheitssystemen ist die Basis für diesen gemeinsamen Erfolg", so der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl.

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