Eßl: Österreich geht den gentechnikfreien Weg souverän weiter!

Gemeinsamer Antrag im heutigen Unterausschuss für EU-Angelegenheiten

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir setzen uns seit Jahren für ein Selbstbestimmungsrecht der EU-Mitgliedsstaaten, was den gentechnikfreien Anbau betrifft, ein. "Die Anwendung gentechnisch veränderter Mechanismen sollte den Regionen selbst überlassen bleiben. Denn für uns geht es auch ohne Gentechnik", sieht der ÖVP-Abgeordnete Franz Eßl in dem heute im Unterausschuss für EU-Angelegenheiten einstimmig beschlossenen Antrag - u.a. auf Nicht-Zulassung des Pioneer Mais 1507 - ein weiteres Zeichen für nationale Maßnahmen in diese Richtung.

Was den Anbau von Genmais betrifft, gibt es für den Bauernbund-Abgeordneten noch viel zu viele Unsicherheiten. "Unseren Bauern geht es um Qualität, auch wenn der Verzicht auf Gentechnik in manchen Bereichen Ertragseinbußen bedeutet", verweist Eßl einmal mehr auf die Bedeutung von vernünftigen Erzeugerpreisen und die notwendigen Ausgleichszahlungen für diese erbrachten Leistungen.

"Manche Entscheidungen auf EU-Ebene brauchen eben besondere Überzeugungsleistung", verweist Eßl auf den Umstand, dass zwar die Anzahl der Mitgliedsstaaten, die gegen ein GVO-Anbauverbot sind, immer geringer wird, dennoch sei ein gemeinsamer Beschluss im EU-Rat noch nicht möglich gewesen, da dafür eine qualifizierte Mehrheit notwendig ist. Österreich habe mit einer "Schutzklausel" in der Freisetzungsrichtlinie das GVO-Anbauverbot im Land klar geregelt. Mit dem heutigen Antrag werde ein neuerlicher Vorstoß gesetzt, um den Diskussionsbedarf auf EU-Ebene erneut voranzutreiben.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002