Freiwilligkeit: Gesellschaftlicher Zusammenhalt und volkswirtschaftlicher Faktor

Am 5. Dezember ist der Internationale Tag der Freiwilligen

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - "Freiwilligkeit ist eine tragende Säule der Zivilgesellschaft", sagt Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer anlässlich des Internationalen Tages der Freiwilligen am 5. Dezember. "Die Freiwilligen erbringen Dienstleistungen, die weder der Markt, noch die öffentliche Hand zur Verfügung stellen."

Im Jahr 2013 hat sich einmal mehr gezeigt, wie ausgeprägt das Freiwilligen-System in Österreich ist. Bei der Katastrophenhilfe nach dem Hochwasser im Mai dieses Jahres waren Tausende freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz. 8.350 Personaleinsatztage kamen damals zusammen. Weitere 7.000 Freiwillige standen in Bereitschaft.

"Ihnen allen kann man gar nicht oft genug Danke sagen", so Schöpfer, der seine Funktion beim Roten Kreuz ebenfalls ehrenamtlich ausübt. "Die Leistungen der Freiwilligen sind nicht nur wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern durchaus ein volkswirtschaftlicher Faktor." Würden die 28 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, die sich in einer Nonprofit-Organisation ehrenamtlich engagieren, zu Durchschnittslöhnen bezahlt werden, würde das Jahreslohnkosten in der Höhe von rund 4,7 Milliarden Euro verursachen.

Beim Österreichischen Roten Kreuz sind rund 60.000 Freiwillige aktiv. Die meisten von ihnen - etwa 34.000 - helfen im Rettungsdienst. "Die Freiwilligen des Roten Kreuzes leisten jährlich mehr als 10 Millionen Arbeitsstunden - unentgeltlich, im Dienste für die Gemeinschaft", sagt Rotkreuz-Präsident Schöpfer.

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