ORF RSO Wien live in Ö1: Heinrich Schiff erklärt und dirigiert Lutoslawskis Cellokonzert

Wien (OTS) - Am 6.12. interpretiert Yuri Bashmet im Musikverein Schnittkes Violakonzert - am Pult: Chefdirigent Cornelius Meister -und am 13.12. erläutert und leitet Heinrich Schiff Witold Lutoslawskis Cellokonzert, Solist ist Christian Poltéra (Wiener Konzerthaus, live in Ö1). Weiters spielt das RSO ein Benefizkonzert der Concordia-Stiftung (15.12., Palais Ferstel), "Christmas in Vienna" (21.12., Wiener Konzerthaus, zeitversetzt in ORF 2, am 22.12. in ORF III) und das Silvesterkonzert mit einem live vertonten "Rosenkavalier"-Stummfilm unter Cornelius Meister (30.12., Theater an der Wien, live in Ö1).

Ein herausragendes Werk des 20. Jahrhunderts eröffnet den RSO-Dezember am Freitag, den 6.12. im Musikverein (19.30 Uhr): Alfred Schnittkes Violakonzert - ein Werk voller tiefsinniger Wucht, das der Wolgadeutsche 1985 für seinen Freund Yuri Bashmet komponierte. Der Widmungsträger ist Solist des von Chefdirigent Cornelius Meister geleiteten Konzertes. Auf dem Programm stehen weiters Sergej Prokofjews "Visions fugitives" op. 22, bearbeitet von Rudolf Barschai, und Pjotr Iljitsch Tschaikowskys erste Symphonie "Winterträume". Ö1 sendet einen Mitschnitt in der "Matinee" am Sonntag, den 29.12. um 11.03 Uhr.

1972 ist der 20-jährige Heinrich Schiff beim "musikprotokoll" für seinen berühmten Kollegen Mstislaw Rostropowitsch eingesprungen und hat Witold Lutoslawskis Cellokonzert aufgeführt. Der Abend stand am Beginn von Schiffs Weltkarriere, das polnische Cellokonzert entwickelte sich zu seinem "Lebensstück". Inzwischen hat Heinrich Schiff die Stafette des Cellospiels an Jüngere weitergegeben und steht am Freitag, den 13.12. im Wiener Konzerthaus (19.30 Uhr) am Pult des RSO Wien. Hinter dem Cello nimmt sein ehemaliger Schüler Christian Poltéra Platz. Vor der Aufführung macht Heinrich Schiff die Musik auch in Worten schmackhaft, erzählt von seiner reichen Erfahrung mit dem Werk und erklärt es unter Mitwirkung des RSO. Nach der Pause ist Franz Schuberts "Große C-Dur Symphonie" zu hören. Ö1 überträgt live ab 19.30 Uhr.

Schuberts "Große C-Dur-Symphonie" steht auch auf dem Programm einer bereits ausverkauften Benefizveranstaltung der Concordia-Stiftung am Sonntag, den 15.12. im Palais Ferstel. Rudolf Streicher leitet das RSO Wien, Peter Turrini liest aus eigenen Werken. Die Concordia-Stiftung kümmert sich in Rumänien, der Republik Moldau und Bulgarien um Menschen in Not.

Die Weihnachtszeit spiegelt sich auch im Programm des RSO Wien:
Beim traditionellen Adventkonzert "Christmas in Vienna" singt am Freitag, den 21.12. um 19.30 Uhr ein Quartett von internationalen Sängergrößen Weihnachtslieder aus aller Welt im festlich geschmückten Wiener Konzerthaus: Anna Prohaska, Angelika Kirchschlager, Joel Prietro und Luca Pisaroni. Neben der Wiener Singakademie sind auch die Wiener Sängerknaben mit dabei - Dirigent: Erwin Ortner. ORF 2 überträgt zeitversetzt am 21.12. ab 22.45 Uhr, ORF III sendet am 22.12. um 20.15 Uhr einen Mitschnitt. Eine Vorpremiere gibt es am 20.12. (19.30 Uhr).

Robert Wienes Stummfilm "Der Rosenkavalier" nach Richard Strauss' gleichnamiger Oper steht beim RSO-Silvesterkonzert am Dienstag, den 31.12. im Theater an der Wien auf dem Programm. Der passionierte Stummfilm-Dirigent Cornelius Meister leitet das RSO Wien. 1925 wurde der Film in Wien und Niederösterreich gedreht, 1926 dirigierte Richard Strauss die Uraufführung in Dresden. Ö1 überträgt live ab 20.00 Uhr. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar unter rso.ORF.at.

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