"Heimat, fremde Heimat": Classroom 20.20 - ein Zukunftsprojekt

Am 1. Dezember um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Lakis Iordanopoulos präsentiert in "Heimat, fremde Heimat" am Sonntag, dem 1. Dezember 2013, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Classroom 20.20 - ein Zukunftsprojekt

Die Berufsschule für Haar- und Körperpflege in Wien-Penzing hat sich vorgenommen, die Allgemeinbildung und Zusatzausbildung ihrer Schüler/innen zu fördern. Im Rahmen des Projekts Classroom 20.20 -"Nehmen wir die Zukunft gemeinsam in die Hand" - haben sie die ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher zu einem Workshop eingeladen. Zuerst haben die Schüler/innen der Moderatorin ihr Können gezeigt und sie gestylt. Anschließend beantwortete Ingrid Thurnher Fragen zu ihrem Werdegang und zu Themen wie Medienarbeit, Politik, Kommunikation. Das Projekt "Classroom 20.20" ist bis ins Jahr 2020 geplant. Von etwa 1.000 Schülerinnen und Schülern der Berufsschule für Haar- und Körperpflege haben mehr als die Hälfte eine andere Muttersprache als Deutsch. Mehmet Akbal war beim Besuch der ORF-Moderatorin dabei.

Pilotprojekt Videodolmetscher

Der gebürtige Afghane Jafar Moradi hat jahrelang für seinen Vater und andere Landsleute gedolmetscht. Dadurch hat er noch schneller die deutsche Sprache perfektioniert, war aber oft mit Situationen konfrontiert, die seinem Alter nicht entsprachen. Es ist ein weit verbreitetes und kaum beachtetes Phänomen, dass Kinder und Jugendliche für ihre Familienangehörigen, Verwandte oder Bekannte übersetzen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen. Die Wissenschafterin Vera Ahamer spricht von einer "unsichtbaren Spracharbeit" und legt eine umfassende Studie zur Situation von sogenannten jugendlichen Laien-Dolmetschern vor. Im Gesundheitsbereich will man Abhilfe schaffen: Mit dem Pilotprojekt des Videodolmetschens können in Spitälern professionelle Dolmetscher per Knopfdruck gerufen werden. Tatjana Koren berichtet.

20 Jahre Verein Multikulturell

Vor 20 Jahren hat der Journalist Ovagem Agaidian den Tiroler Verein Multikulturell gegründet. Das eigentliche Ziel des Vereinsgründers war es, die Zeitschrift "Mosaik" vierteljährlich herauszugeben. Mittlerweile ist der Verein eine anerkannte Innsbrucker Institution -mit einem breiten Spektrum an Angeboten. Der Verein fördert aktiv die soziale und berufliche Qualifikation von Migrantinnen und Migranten und arbeitet hierbei mit Partnern wie der Tiroler Landesregierung, der Stadt Innsbruck, der Wirtschaftskammer, dem Arbeitsmarktservice, diversen Schulen und verschiedenen Sozialorganisationen zusammen. "Heimat, fremde Heimat" bringt zum 20-jährigen Jubiläum ein von Meryem Citak gestaltetes Porträt des Vereins.

"Heimat, fremde Heimat" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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