GdG-KMSfB: Verhandlungsmarathon brachte Kompromiss bei Gehaltsverhandlungen in NÖ

Einigung auf sozial gestaffelte Teuerungsabgeltung für den Gemeindedienst

Wien (OTS/GdG-KMSfB/ÖGB) - Nach fast sieben Stunden konnte in der abschließenden Verhandlungsrunde ein Ergebnis erzielt werden: Die Sozialpartner einigten sich in der Nacht auf Freitag auf eine sozial gestaffelte Teuerungsabgeltung für die niederösterreichischen Gemeindebediensteten.++++

"Die Verhandlungen waren gewohnt hart, sachlich und von der Wertschätzung der Leistung und Sorgen der niederösterreichischen Gemeindebediensteten getragen", erklärte Freitag die Vorsitzende der Landesgruppe NÖ in der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Erika Edelbacher.

Die schwierigen Rahmenbedingungen - die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die schwierige Finanzsituation der Kommunen und die völlig verunglückte Performance der Bundesregierung bei den letzten Verhandlungen (wo die Gemeinden und somit auch die GdG-KMSfB nicht als Sozialpartner anerkannt wurden) -erschwerten die Verhandlungen.

Zu den Fakten:

Es wurde als Teuerungsausgleich eine sozial gestaffelte Remuneration vereinbart. Diese kostet die Dienstgeberinnen in Summe rund 5,7 Millionen Euro und wird den Kolleginnen und Kollegen steuerbegünstigt ausbezahlt.

Das bedeutet für die Verwendungsgruppen 1 bis 4 einen Betrag von Euro 300,-, für die Verwendungsgruppen 5 und 6 einen Betrag von Euro 250,- und für das rund obere Viertel der Beschäftigten Euro 150,-.

Gleichzeitig haben beide Seiten der Sozialpartnerschaft erklärt, dass sie die Bundesregierung bei den Gehaltsverhandlungen für das Jahr 2014 in dem Bestreben unterstützen, Kleinverdiener besser zu stellen.

Die Auszahlung erfolgt mit 1. Februar 2014, und bedeutet im Durchschnitt rund Euro 315,- inklusive Dienstgeberbeiträge.

Die ins Stocken geratenen Dienstrechtsverhandlungen werden ebenfalls unmittelbar nach Jahresbeginn fortgesetzt.

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