LH Kaiser: Hypo braucht gemeinsame Kraftanstrengung

Konkurs des Landes Kärnten ausgeschlossen - Wiederkehrende theoretische Diskussion schadet Kärnten und allen Bemühungen Ruf und wirtschaftliche Situation zu verbessern

Klagenfurt (OTS/LPD) - Mit der Aufforderung, die erneut vom Zaun gebrochene theoretische Diskussion zu beenden, mit einem möglichen Konkurs des Landes Kärnten das unerfreuliche Hypo-Kapitel abzuschließen, reagierte heute, Freitag, Landeshauptmann Peter Kaiser in Brüssel auf die publik gewordenen Ideen.

"Ein Konkurs Kärntens ist ausgeschlossen. Es gibt dafür weder ein rechtliches noch ein annähernd realitätsnahes Szenario", machte Kaiser deutlich. "Diese Diskussion schadet. Sie schadet Kärnten und all unseren Bemühungen, den Ruf und die wirtschaftliche Stabilität unsers Landes wieder herzustellen. Sie schadet aber auch den Hypo-Mitarbeitern, ihren Kunden und letztlich dem Banken- und Wirtschaftsstandort Österreich insgesamt", so Kaiser.

Er Kaiser stehe nicht an sich wiederholt beim Bund und bei den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern für die Rettung der von seinen Vorgängern in Zusammenarbeit mit Bankverantwortlichen in schwerste Turbulenzen manövrierte Hypo Alpe Adria Bank zu bedanken. "Wir müssen jetzt gemeinsam versuchen, zu einer vernünftigen Lösung zu kommen. Und das kann nicht ein rein theoretisches Konkursszenario sein", stellte der Landeshauptmann klar.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0003