GÖD - Bundesvertretung Wirtschaftsverwaltung - Schluss mit Desinformation und Diffamierung!

Wie sehr will uns BM Heinisch-Hosek noch demotivieren?

Wien (OTS) - Die GÖD Bundesvertretung Wirtschaftsverwaltung ist enttäuscht über die Aussagen ihres Dienstgebers und fordert entsprechende Klarstellungen.

Die im Herbst 2013 veröffentlichte OECD Studie über die Verwaltung aller OECD Länder stellt folgendes klar: Die österreichische Bevölkerung ist mit ihrem öffentlichen Dienst sehr zufrieden, unterdurchschnittlich schneidet in der Meinung der österreichischen Bevölkerung nur die Bundesregierung selbst ab ...
"Zudem wird in der OECD-Studie das, was viele Kolleginnen und Kollegen längst wissen, festgestellt", so Robert Neunteufel, Vorsitzender der Bundesvertretung Wirtschaftsverwaltung in der GÖD; "Die öffentlich Bediensteten in Österreich werden im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich schlecht bezahlt."

Dennoch hat der öffentliche Dienst für die Bewältigung der - von anderen verursachten - Wirtschaftskrise mit Sonderopfern beigetragen. Nulllohnrunde, Aufnahmestopp seit Jahren und die zigste Verwaltungsreform haben wir über uns ergehen lassen. Selbstverständlich sind unsere Kolleginnen und Kollegen für eine sinnvolle Aufgabenreform. Aber bitte nicht ständig neue politische Liebkindprojekte mit weniger Personal und weniger Gehalt.
"Die Biennalvorrückungen sind Teil des Gehaltssystems - im Übrigen wie in vielen Kollektivverträgen der Privatwirtschaft auch - und sind nicht verhandelbar", stellt Neunteufel unmissverständlich fest. Darüber hinaus wäre deren Aussetzung ein neues Sparpaket auf dem Rücken der öffentlich Bediensteten, mit Reformen hat dies nichts zu tun. Die Summe, um die es dabei geht, ist im Verhältnis zu den jährlich ausbezahlten Förderungen sowie den Hilfen für Banken und Spekulanten äußerst gering.

Rückfragen & Kontakt:

Robert Neunteufel, Vorsitzender
Bundesvertretung Wirtschaftsverwaltung in der GÖD
0664/213 34 29

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