Caritas: Amtsübergabe von Küberl an Landau

Festakt zur Amtsübergabe in Wien - Regierung würdigt Caritas als Korrektiv, Rettungsboot und "soziales Gewissen"

Wien, 29.11.13 (KAP) Die Caritas Österreich steht nun auch offiziell unter einem neuen Präsidenten: Michael Landau übernahm am Freitag in Wien die Funktion von seinem Vorgänger Franz Küberl, der dieses Ehrenamt 18 Jahre lang innehatte. Im Rahmen des Festaktes würdigten Mitglieder der Bundesregierung die Caritas als Korrektiv der Politik, als "Rettungsboot" und "soziales Gewissen". Landau behält seine bisherige Funktion als Wiener Caritasdirektor bei, wie auch Küberl nach seinem Rücktritt weiterhin die Caritas in der Diözese Graz-Seckau leitet.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bedankte sich in ihrer Ansprache bei Küberl für die "gute Zusammenarbeit, Wertschätzung und gegenseitigen Respekt" selbst bei "mitunter unterschiedlichen Standpunkten". Ebenso wie die kritische Stimme des scheidenden Caritaspräsidenten für Politik und Gesellschaft unerlässlich gewesen sei, sehe sie auch Küberls Nachfolger Landau als "aus dem gleichen Holz geschnitzt": Er engagiere sich voll für die sozial Schwächeren, zeige gesellschaftliche Defiziten auf und stelle politische Forderungen zur Verbesserung der Lage, so Mikl-Leitner.

Die Caritas sei angesichts ihrer 13.000 hauptberuflichen Mitarbeiter, der 587 Auslandsprojekte, der über 100.000 Kunden und 55,1 Millionen Euro am (Spenden-)Einnahmen ein "Konzern des sozialen Engagements", so der terminlich entschuldigte Sozialminister Hundstorfer in seiner Grußnote. In dem Tandem von Recht und Barmherzigkeit, das das Sozialministerium zu verwirklichen suche, sei die Caritas ein zentraler Partner, so der Minister.

Anwesend waren bei der Veranstaltung in der Wiener Brunnenpassage u.a. auch Nuntius Peter Stephan Zurbriggen, "Caritas-Bischof" Manfred Scheuer, der emeritierte Wiener Weihbischof Helmut Krätzl, EU-Vizeparlamentspräsident Otmar Karas, die Grünen-Clubobfrau Eva Glawischnig sowie Caritas-Altpräsident Helmut Schüller. TV-Moderatorin Barbara Stöckl moderierte das Programm; sie bezeichnete die Caritas als "Rettungsboot und Flaggschiff der Nächstenliebe".

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