Der ORF gedenkt des 90. Geburtstags von Maria Callas

ORF 2, ORF III und Ö1 würdigen die Primadonna assoluta

Wien (OTS) - Sie zählt zu den bedeutendsten Opernsängerinnen im italienischen Fach und gilt als unerreichte Primadonna assoluta des 20. Jahrhunderts. Verdis "La Traviata", Bellinis "Norma" und Cherubinis "Medea" gehören zu ihren bekanntesten Interpretationen. Ihr zu verdanken sind die Wiederentdeckung und -belebung der Belcanto-Opern Rossinis, Donizettis und Bellinis. Am Montag, dem 2. Dezember 2013, wäre Maria Callas 90 Jahre alt geworden - der ORF würdigt die Operndiva in Radio und Fernsehen: Um ihr "Leben und Sterben für die Kunst" dreht sich alles in der "matinee" am Sonntag, dem 8. Dezember, um 9.05 Uhr in ORF 2 bzw. auch um 14.55 Uhr in ORF III. Der Vor- und Hauptabend in ORF III stehen mit einem "Künstlerporträt" und "Medea" ganz im Zeichen der Jubilarin. Ö1 gratuliert am 3. ("Apropos Musik") und 12. Dezember ("Stimmen hören").

Mehr zu den Inhalten der einzelnen Produktionen

Maria Callas im Fernsehen:

"matinee: Maria Callas - Leben und Sterben für die Kunst" (Sonntag, 8. Dezember, 9.05 Uhr, ORF 2, bzw. 14.55 Uhr, ORF III)

Die Dokumentation dreht sich um eine der legendärsten Inszenierungen von Puccinis "Tosca" und um eine der legendärsten Darstellerinnen der Titelrolle: Franco Zeffirellis Inszenierung von 1964 am Royal Opera House Covent Garden. Maria Callas als Floria Tosca war in ihrer Dramatik kaum zu überbieten und ist nicht nur Opernfreunden ein Begriff. Auch 36 Jahre nach ihrem Tod vermögen Schicksal und Kunst der Maria Callas tief zu berühren. Die Dokumentation von Steve Cole enthält bis dato nie gezeigtes Aufführungsmaterial in technisch hochwertiger Qualität und bittet künstlerische Zeugen wie Plácido Domingo, Dame Judy Dench, Franco Zeffirelli und die später in der gleichen Produktion auftretende Sopranistin Grace Bumbry vor die Kamera.

"Erlebnis Bühne" (Sonntag, 8. Dezember, ab 18.30 Uhr; ORF III)

"Künstlerporträt: Maria Callas assoluta" (18.30 Uhr)
Maria Callas ist die Primadonna assoluta des 20. Jahrhunderts. Vor 36 Jahren, am 16. September 1977, starb die Operndiva einsam in ihrem Pariser Appartement. Das Porträt, ein "wahrer Lebensroman", das überwiegend auf Selbstaussagen von Maria Callas beruht, zeigt die Doppelnatur der Starsopranistin - als Frau und als Künstlerin, die am Ende nicht nur ihre große Liebe, sondern auch ihre Stimme verlor.

"Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: Medea" (20.15 Uhr)
Jolkos wird von Pelias regiert. Rechtmäßiger Erbe des Thrones ist aber sein Neffe Jason. Dieser will nun seinen Onkel zur Rechenschaft ziehen. Doch Pelias will seine Macht nur dann abgeben, wenn ihm Jason das Goldene Vlies bringt. Dieses wird von Aietes, dem König der Kolchier und Sohn des Sonnengottes, bewacht. Auf dem Weg dorthin trifft Jason Medea, die Tochter des Aietes. Das Schicksal der beiden verbindet sich auf grausam tragische Weise.
Besetzung: Maria Callas, Massimo Girotti, Laurent Terzieff, Giuseppe Gentile, Margareth Clementi,
Regie und Drehbuch: Pier Paolo Pasolini (1969).

Maria Callas in Ö1:

"Apropos Musik" (Dienstag, 3. Dezember, 15.05 Uhr)
"Stimmen hören" (Donnerstag, 12. Dezember, 19.30 Uhr)

Anlässlich des 90. Geburtstags von Maria Callas steht "Apropos Musik" am Dienstag, dem 3. Dezember, um 15.05 Uhr ganz im Zeichen der Opernprimadonna assoluta. Auch ihre berühmte Lehrerin, Elvira de Hidalgo, die vor 125 Jahren in Spanien geboren wurde, ist zu hören, ebenso der griechische Bariton Jannis Anghelopoulos, der noch knapp vor seinem Tod mit der jungen Callas in einem Benefizkonzert aufgetreten ist. In "Stimmen hören" am Donnerstag, dem 12. Dezember, um 19.30 Uhr ist u. a. die Jubilarin mit Pietro Mascagni zu hören.

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