HAA: Klarer Rahmen im Abbauplan mit Europäischer Kommission festgelegt

Aufsichtsrat Liebscher: "Mit mir kein Insolvenzszenario."

29.11.2013 - Klagenfurt am Wörthersee/Wien (OTS) - Rund um die Spekulationen für das weitere Vorgehen bei der notverstaatlichten Hypo Alpe-Adria Bank (HAA) unterstreicht der Vorsitzende des Aufsichtsrats und Leiter der von der Bundesregierung eingesetzten Hypo-Taskforce, Dr. Klaus Liebscher, dass alle ausgearbeiteten Modelle "eine geordnete Umsetzung der Restrukturierung entlang des von der Europäischen Kommission genehmigten Verfahrens zur Grundlage haben."

Aktuell werden zwar noch unterschiedliche Varianten für eine den Staatshaushalt möglichst wenig belastende Umsetzung geprüft, sie alle orientieren sich jedoch im Rahmen der von der Kommission Anfang September 2013 zugestandenen weiteren finanziellen Stützungsmaßnahmen.

"Insolvenzszenarien - von wem auch immer ins Spiel gebracht - kommen für mich als Aufsichtsratsvorsitzender nicht in Frage.", stellt Liebscher klar. Dabei seien neben der Wertvernichtung in der Bank nicht zuletzt auch die unabsehbaren wirtschaftlichen Konsequenzen einer bewusst in Kauf genommenen Insolvenz für den Banken- und Arbeitsplatzstandort Österreich sowie die Nachbarländer in Südosteuropa in Betracht zu ziehen.

Die Task Force, in die auch der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Dr. Ewald Nowotny eingebunden ist, habe der Bundesregierung daher auch keine Szenarien einer Abwicklung im Liquidationsweg vorgelegt.

Hypo Alpe Adria:

Die Hypo Alpe Adria (HAA) ist ein Bankennetzwerk, das sein Kerngeschäft im Wesentlichen in sieben Ländern der Alpen Adria Region betreibt. Neben Tochterbanken in Österreich (HBA) und Italien (HBI) bildet der südosteuropäische Markt traditionell das Rückgrat der HAA. Das eigenständige SEE-Netzwerk bestehend aus Instituten in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro ist ebenso wie die HBA und die HBI unter dem Dach der gemeinsamen Holding HBInt. mit Sitz in Klagenfurt, Österreich.

Die rund 6.700 Mitarbeiter im Netzwerk betreuen 1,3 Millionen Kunden, unter ihnen zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe, Privatkunden sowie Gemeinden und Kommunen. Die starke regionale Verankerung der Banken der HAA macht sie zu wichtigen und vor allem in Südosteuropa zentralen Trägern von Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft, in der sie tätig sind.

Zur Bewältigung der aus den expansiven Jahren und insbesondere seit dem Ausbruch der Finanzkrise entstandenen hohen Belastung aus problembehafteten Finanzierungen wurde nach Notverstaatlichung mit der Heta Asset Resolution eine über die Region gespannte Organisationsstruktur installiert, die den fokussierten Abbau wertschonend vorantreibt.

Die HAA befindet sich zu 100 % im Besitz der Republik Österreich.

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