Gemeinsames Maßnahmenprogramm für den Industriestandort Niederösterreich präsentiert

Industriepolitisches Maßnahmenprogramm für Niederösterreich: Innovative Maßnahmen für die Zukunft des modernen Industrie- und Arbeitsplatzstandortes

Wien (OTS/PdI) - Die niederösterreichischen Industrieunternehmen bestreiten gemeinsam mit ihren rund 150.000 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als ein Drittel der blau-gelben Wirtschaftsleistung. Damit tragen sie maßgeblich zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung Niederösterreichs bei. "Die Industrie war Stabilisator in der Krise und ist ein wichtiger Wachstumsmotor unseres Bundeslandes. Mit dem erarbeiteten industriepolitischen Maßnahmenprogramm legen wir gemeinsam einen weiteren Grundstein für die wirtschaftliche Weiterentwicklung und den zukünftigen Erfolg im internationalen Wettbewerb", so Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Drei Themenbereiche - ein Ziel

Industriellenvereinigung Niederösterreich und Wirtschaftskammer Niederösterreich haben gemeinsam mit dem Land Niederösterreich in den vergangenen Monaten das "Industriepolitische Maßnahmenprogramm für Niederösterreich - Initiativen 2013-2016" erarbeitet. Das Programm ist ein kompaktes Bündel an konkreten Maßnahmen und Initiativen in den Bereichen "Bildung", "Forschung, Technologie & Innovation" sowie "Standort & Gesellschaft". Die innovativen Projekte in diesen drei gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Bereichen sollen Impulse zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit sowie Standortqualität des Bundeslandes und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region setzen. Dabei werden auf der einen Seite bewährte Projekte fortgeführt und weiterentwickelt und auf der anderen Seite gemeinsam neu definierte Initiativen gestartet und in den kommenden drei Jahren realisiert werden. An dem bisherigen Erarbeitungsprozess beteiligten sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus niederösterreichischen Organisationen und Industriebetrieben.

Herausforderungen gemeinsam meistern

"Die vergangenen Jahre waren von wirtschaftlichen und politischen Veränderungsprozessen gekennzeichnet. Die Rahmenbedingungen haben sich massiv verändert und der Wettbewerb um beste Standortbedingungen hat sich deutlich verschärft", erläutert IV-NÖ-Präsident DI Johann Marihart die Hintergründe dieses Programms: "Gerade in diesen für die Politik, die Industrie und die Menschen so herausfordernden Zeiten gilt es, gemeinsam alle Anstrengungen zu unternehmen, um die großen Aufgaben, mit denen wir konfrontiert sind, in starker Gemeinschaft zu meistern." Auch Wirtschaftslandesrätin Bohuslav ist vom Erfolg der gemeinsamen Initiative überzeugt: "Unsere Aufgabe als Land ist es, bestmögliche Rahmenbedingungen für die niederösterreichischen Unternehmen zu schaffen. Durch die enge Kooperation mit der IV-NÖ und der WK-NÖ können wir die Wirtschaftspolitik des Landes noch besser auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abstimmen. "Ständig neue Herausforderungen in allen Bereichen verlangen die ständige Arbeit an passenden Antworten - gerade auch für die Industrie. Denn ein Standort ohne Produktion funktioniert einfach nicht", so WKNÖ-Präsidentin KommR BR Sonja Zwazl, die dabei auch auf die Bedeutung des vernetzten Zusammenspiels von Großunternehmen mit Klein- und Mittelbetrieben in Niederösterreich hinweist: "Der richtige Mix macht uns stark. Und gerade Leitbetriebe übernehmen dabei eine besondere Rolle als Triebfedern für die gesamte regionale Wirtschaft."

Maßnahmen für den modernen Industrie- und Arbeitsplatzstandort

"Wir wollen den erfolgreichen Weg der konstruktiven Zusammenarbeit in den nächsten Jahren gemeinsam fortführen", so Wirtschaftslandesrätin Bohuslav. Das Programm umfasse daher ein vielfältiges Set an Maßnahmen, "das von der Technologie über den Bildungsbereich und die Exportunterstützung bis hin zur Nachhaltigkeitsinitiative reicht und gemeinsam getragen wird". "Es ist gelungen, viele Bereiche und Themen anzusprechen, die für die zukünftige Entwicklung des Standortes und unserer Industriebetriebe maßgeblich entscheidend sind", betont IV-NÖ-Präsident Marihart, der insbesondere auf den Bereich Forschung, Technologie und Innovation verwies: "Österreich ist ein Hochkostenland. Daher müssen wir vermehrt auf den Ausbau unserer Innovationskraft setzen. Mit Billigproduktion werden und wollen wir nicht mithalten können - wir benötigen weiterhin innovative und hochqualitative niederösterreichische Produkte, die in aller Welt gefragt sind und dies auch in Zukunft sein werden." Für WKNÖ-Präsidentin Zwazl ist klar: "Bildung ist die Basis für die Wettbewerbsfähigkeit von morgen. Wir brauchen ein Bildungssystem, das Wirtschaft und Unternehmergeist vermittelt. Folgerichtig ist der Bildungsbereich auch eine der tragenden Säulen dieses gemeinsamen Maßnahmenprogramms." IV-NÖ-Präsident Marihart hält abschließend fest, dass alle Maßnahmen eines gemeinsam haben: "Sie nutzen dem Industrie-und Arbeitsplatzstandort, sind in einem überschaubaren Zeithorizont umzusetzen und nutzen Synergie-Effekte mit bereits vorhandenen Initiativen."

Die Handlungsfelder des Industriepolitischen Maßnahmenprogramms im Überblick

Handlungsfeld Bildung
-Kooperation Schule & Industrie
-Aus- & Weiterbildung von PädagogInnen
-Stärkung von Leistung und Eigenverantwortung

Handlungsfeld Forschung, Technologie & Innovation (FTI)
-Kooperation Forschung & Industrie
-Kommunikation Technologie & Wirtschaft
-Nachhaltige Verankerung von FTI

Handlungsfeld Standort & Gesellschaft
-Leistungsspektrum der NÖ Industrie
-Industrielle Rahmenbedingungen
-Internationalisierung & Vernetzung

Weitere Informationen finden Sie unter www.iv-niederoesterreich.at/medien.

Rückfragen & Kontakt:

Industriellenvereinigung Niederösterreich
Eduard Posch, M.A.
Tel.: +43 (1) 71135 - 2445
e.posch@iv-net.at
http://www.iv-niederoesterreich.at/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0001