JG NÖ begrüßt Allergen-Kennzeichnungspflicht in der Gastronomie

Scheiblauer: "Damit steht eine Forderung der JG NÖ unmittelbar vor der Umsetzung!"

St. Pölten (OTS) - Dieter Zelber, stv. Landesvorsitzender der Jungen Generation Niederösterreich: "Der Aufschrei einiger Wirte ist uns nicht verständlich. Viele Gastronomen bieten das Service, Gäste mit Lebensmittel-Allergien extra zu beraten, jetzt schon an. Durch die EU wird es möglich gemacht, dies einheitlich auf der Karte ersichtlich zu machen."

Die bisher von der Kennzeichnungspflicht ausgenommene Gastronomie solle, so die Bestrebung, im Herbst 2014 in die Pflicht genommen werden, was allen Lebensmittel-Allergikern zu Gute komme. Die Zahl der Menschen, die Lebensmittel-Allergien aufweisen und mit Unverträglichkeiten konfrontiert sind, steigt auch in Österreich rasant. Die gesundheitlichen Folgen der Lebensmittelallergie sind meist schmerzhaft und unangenehm. Sie reichen von Hautausschlag bis hin zu Magenkrämpfen.

Karin Kadenbach, Europaabgeordnete der SPÖ NÖ: "Wir möchten versuchen, einen Lokalbesuch auch für AllergikerInnen wieder zu einem Genuss zu machen und gleichzeitig damit für Wirte ein neues Publikum zu erschließen. Für eine immer größer werdende Zahl von Menschen, die bisher nur zu Hause "sicher" essen konnten, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen. Dennoch muss darauf geachtet werden, dass die Umsetzung der neuen Kennzeichnungspflicht für die Gastronomen praktikabel ist, Österreich hat hier noch Handlungsspielraum. Speisekarten dürfen nicht zu Telefonbüchern werden."

Die Junge Generation setze sich, auch im Sinne der Gastronomie und der Leserlichkeit der Speisekarten, für ein Ampelsystem ein, an dem der Allergiker auf einen Blick ersehen kann, was für ihn zum Verzehr geeignet sei und was nicht. Es wäre bestimmt weder im Sinne der Politik noch der Gastronomie und der KonsumentInnen, ellenlang Zutaten aufzulisten.

"Es gibt bereits viele Werke, die in übersichtlicher Form zeigen, was für welchen Typ Allergiker nicht verträglich ist - daher ist das Argument, zukünftig müsse man, um einen Gastronomiebetrieb führen zu können, ein Studium abgeschlossen haben, Nonsens. Wie jede Berufsgruppe sich weiterentwickeln und sich neuen "Märkten" öffnen muss, ist es hier auch von der Gastronomie gefordert, sich mit den kredenzten Speisen zu beschäftigen und die Inhaltsstoffe nach Unverträglichkeiten "abzuklopfen". Dann werden beide Seiten gewinnen - die AllergikerInnen Gaumenfreuden und die Wirte neue Gäste!" so Albert Scheiblauer, Landesvorsitzender der JG NÖ, abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

JG Niederösterreich
Landessekretär Anton Feilinger
Tel: 02742/2255-150
Mobil: 0699/13031166
anton.feilinger@spoe.at
www.jgnoe.spoe.at
http://www.facebook.com/anton.feilinger

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001