Virus im Weihnachtsgruß: Gefahr für Unternehmen und Privatpersonen

Wien (OTS) -

  • Kriminelle versenden in der Vorweihnachtszeit verstärkt verseuchte Dokumente und Links
  • E-Mails und Nachrichten von Familie, Freunden und Arbeitskollegen mit Vorsicht behandeln
  • Auch Bestell- oder Lieferbestätigungen im Online-Handel können gefälscht sein

Zwei Gründe sorgen in der Vorweihnachtszeit für einen Anstieg des E-Mailaufkommens. Zum einen die Weihnachts- und Neujahrsgrüße, die zunehmend elektronisch versendet werden. Zum anderen die Abwicklung von Einkäufen über das Internet, mit zahlreichen Bestell-, Versand-und Empfangsbestätigungen. Elektronische Weihnachts- und Neujahrsgrüße laufen hierbei den klassischen Karten den Rang ab. Eine Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM zum Jahreswechsel 2012/2013 zeigte, dass mittlerweile ebenso viele Personen E-Mails (30 Prozent) wie klassische Karten (31 Prozent) versenden. Bei den unter 30-Jährigen sind es bereits mehr als doppelt so viele elektronische Grüße (51 Prozent) gegenüber der klassischen Variante (23 Prozent). Dazu kommen noch elektronische Nachrichten per SMS (36 Prozent), über soziale Netzwerke (17 Prozent) sowie mobile Apps (12 Prozent).

Bedrohung für Unternehmen und Privatnutzer

Diesen Trend machen sich Kriminelle zu Nutze und bedrohen damit Unternehmen und Privatnutzer. In E-Mails finden sich vermehrt gefährliche Anhänge und Links zu verseuchten Webseiten. Verseuchte Links lassen sich zunehmend auch in Nachrichten in sozialen Netzwerken registrieren. "Die Kriminellen machen sich die weihnachtliche Stimmung zunutze", sagt Lutz Neugebauer, Sicherheitsexperte der TÜV TRUST IT GmbH, Unternehmensgruppe TÜV AUSTRIA. "Der Computernutzer ist heuer eher geneigt auf Dokumente oder Links zu klicken, weil er neugierig auf die Grüße ist, die ihm zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel gesendet werden." Eine weitere Masche ist der Versand von gefälschten Bestellbestätigungen und Rechnungen im Namen von bekannten Online-Händlern. Auch hier folgt häufig ein unbedachter Klick, da sich die Nutzer unter Handlungszwang sehen.

Das Ausführen eines verseuchten Anhangs oder der Klick auf einen Link, der zu einer verseuchten Seite führt, kann Schadsoftware auf den Computer installieren. Damit können Kriminelle dann Passworte ausspähen oder sensible Informationen stehlen. "Gerade für Unternehmen kann das unsichere Verhalten der Mitarbeiter äußerst problematisch sein. Ein einziger verseuchter Computer kann als Einfallstor zu sensiblen Unternehmensdaten ausreichen. Hierfür haben wir in der jüngeren Vergangenheit genug Beispiele gesehen.", so Neugebauer weiter.

Der TÜV AUSTRIA gibt Tipps für Anwender und Unternehmen:

1. Schutzprogramme, Betriebssysteme und Anwendungssoftware auf dem neusten Stand halten. Viele Angriffe funktionieren nicht, wenn die neuesten Updates eingespielt wurden. 2. Auch bei Nachrichten und Mails von Familie, Freunden und Arbeitskollegen vorsichtig sein, denn das Nutzerprofil oder die E Mail-Adresse könnte von Kriminellen übernommen worden sein. Im Zweifel, lieber nachfragen. 3. Phishing-Mails treten in der Vorweihnachtszeit verstärkt auch im Namen von bekannten Online-Händlern und Logistik-Firmen auf. Auch hier gilt es, vorsichtig zu sein. 4. Unternehmen sollten Ihre Mitarbeiter über die aktuellen Angriffsmethoden der Kriminellen informieren und Hinweise für sicheres Verhalten geben. Zur Sensibilisierung und zur Aufdeckung von gefährlichen Schwachstellen tragen unter anderem auch beauftragte Eindringversuche (sogenannte Penetrationstest und Social Engineering) durch Experten des TÜVs bei. 5. Unternehmen benötigen Sicherheitskonzepte und eine regelmäßige Prüfung der IT-Systeme auf Schwachstellen. Insbesondere sollten die Rechte der Mitarbeiter auf die Funktionen beschränkt bleiben, die sie für Ihre Arbeit benötigen. Auch hier können Unternehmen sich auf die professionelle Unterstützung durch die Experten der TÜV TRUST IT GmbH verlassen.

Über die TÜV TRUST IT GmbH Unternehmensgruppe TÜV AUSTRIA
Das Unternehmen ist bereits seit vielen Jahren erfolgreich als IT-TÜV tätig und gehört zur Unternehmensgruppe TÜV AUSTRIA . Von ihren Standorten Köln und Wien aus sind sie der neutrale, objektive und unabhängige Partner der Wirtschaft. Im Vordergrund stehen dabei die Identifizierung und Bewertung von IT-Risiken, um Informationstechnologie und die damit verbundenen Prozesse besser absichern zu können. Die Leistungen der TÜV TRUST IT GmbH konzentrieren sich auf die Bereiche Management der Informationssicherheit, Mobile Security, Cloud Security, Sicherheit von Systemen, Applikationen und Rechenzentren, IT-Risikomanagement und IT-Compliance. Anhand von Zertifizierungen dokumentiert die TÜV TRUST IT GmbH Werte wie Leistungsfähigkeit und Sicherheit und kann somit als Transporteur von Werteversprechen agieren.

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