MA 48-Abschleppdienst im Sinne der Sicherheit für die Wienerinnen und Wiener

Stressfreie Vorweihnachtszeit: Öffentliche Verkehrsmittel nützen!

Wien (OTS) - Das 1. Adventwochende steht vor der Türe:
Erfahrungsgemäß strömen tausende BesucherInnen auf die diversen Weihnachtsmärkte und Wiener Einkaufsstraßen. Trotz vorprogrammiertem Parkplatzmangel entscheiden sich viele für eine Anreise mit dem PKW, anstatt bequem auf das gut ausgebaute öffentliche Wiener Verkehrsnetz umzusteigen. Viele parken im Weihnachtsstress ihr Fahrzeug illegal, etliche benutzen unerlaubterweise Behindertenparkplätze, verstellen Ein- und Ausfahrten und Halte- und Parkverbotszonen, insbesondere auch Haltestellenbereiche von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Abschleppgruppe der MA 48 ist daher gefragt, um die Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrsgeschehens zu garantieren. Die freie, unbehinderte und rasche Zufahrt von Rettungskräften zu Unfallstellen muss jederzeit möglich sein. An den langen Einkaufssamstagen müssen mit ca. 100 PKWs doppelt so viele Fahrzeuge abgeschleppt werden, wie an einem normalen Samstag. Erfreulicherweise musste die MA 48 im letzten Jahr an den Adventwochenenden um 14 % weniger illegal abgestellte Fahrzeuge abschleppen als in der Vorweihnachtszeit 2011. Dies entspricht einem Rückgang um 167 Fahrzeuge.

Für die MA 48 ist das Abschleppen kein Gewinn, sondern ein Kostenersatz für den allgemeinen Aufwand ihrer Tätigkeit im Sinne der Sicherheit der Wienerinnen und Wiener. Der Anlass für die Gründung einer eigenen Abschleppgruppe bei der MA 48 war ein trauriger: Im Jahr 1974 kam eine Frau beim Brand ihrer Wohnung in der Wiener Innenstadt ums Leben, der Feuerwehr war von falsch geparkten Fahrzeugen die Zufahrt versperrt worden.

Im Sinne einer stressfreien Weihnachtszeit, appelliert die MA 48, die öffentlichen Verkehrsmittel zu verwenden. Die Kosten (Polizeistrafe, Abschleppgebühr, Verwaltungsgebühr) für das illegale Abstellen des Fahrzeugs können sicherlich besser investiert werden.

Hotspots sind traditionell die Umgebung der zahlreichen Adventmärkte und Einkaufszentren, aber auch Lade- und Behindertenzonen bzw. Haltestellenbereiche, wo verkehrsbehindernd abgestellte Fahrzeuge entfernt werden müssen.

Auf der Arbeiterstrandbadstraße und im Bereich des Schlosses Schönbrunn gelten während der Adventszeit für PKWs temporäre Halteverbote. Diese Parkplätze werden benötigt, um die zahlreichen Touristenbusse aufzunehmen. Die Hinweise wurden bereits vor einer Woche angebracht, um böse Überraschungen zu vermeiden und gelten ab heute, Freitag, an allen vier Adventwochenenden.

Abseits der Adventmärkte konzentrieren sich die Abschleppungen auf jene Ein- und Ausfahrtsstraßen, in denen ein temporäres Halte- und Parkverbot gilt, etwa auf der Triester Straße, am Gürtel, auf der Zweier-Linie oder der Lände.

Rückfragen & Kontakt:

Ulrike Volk
Öffentlichkeitsarbeit MA 48
Telefon: 01 4000-48014
E-Mail: ulrike.volk@wien.gv.at

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