Fachverband der Schienenbahnen begrüßt das Bekenntnis von Verkehrsministerin Doris Bures zum Gütertransport in der Fläche

Bei den Vertragsverhandlungen zwischen der Rail Cargo Austria und den Privatbahnen müssen diesen Worten jetzt Taten folgen

Wien (OTS/PWK851) - "Ich freue mich sehr über das positive Signal von Frau Bundesministerin Bures in Richtung der Privatbahnen über ihre große Bedeutung für den heimischen Gütertransport - und das ganz besonders bei den aktuell sehr schwierigen Vertragsverhandlungen zwischen der RCA und den Privatbahnen", betont Dr. Thomas Scheiber, Obmann des Fachverbandes Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer.

Die Rail Cargo Austria übt derzeit verstärkt Druck auf die regionalen Eisenbahnverkehrsunternehmen aus, um noch vor Jahresende zu neuen Verträgen über die Güterbeförderung zu kommen. Die bisherigen Kooperationsverträge wurden von der RCA einseitig gekündigt. Das aktuelle Angebot von der RCA ist jedoch in dieser Form und unter den derzeitigen Rahmenbedingungen für die Privatbahnen wirtschaftlich nicht rentabel.

Die von der Verkehrsministerin angesprochen "spezifischen Förderungen" für einen attraktiven Schienengüterverkehr in den Regionen sind nämlich leider noch nicht Realität. "Die aktuellen Förderrichtlinien benachteiligen den Einzelwagenverkehr in der Fläche und berücksichtigen nicht den hohen Aufwand am ersten und letzten Kilometer, wo die Güter verladen und die Wagen gesammelt werden. Hier gibt es Handlungsbedarf, um die Förderung fair und aufwandsbezogen zu gestalten und damit die geforderte Verlagerung von der Straße auf die Schiene langfristig zu gewährleisten", appelliert Scheiber an Bures. (RH)

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