Haubner zu Wirtschaftsparlament III: Wettbewerbsfähige Wirtschaft braucht starken Verkehrs- und Mobilitätsmarkt

Transport- und Logistik-Unternehmen leiden unter Abgabenflut - Wirtschaftsbund fordert Industrie-, Mobilitäts- und Energiestrategie

Wien, 28. November 2013 (OTS) - "Der Verkehrs- und Mobilitätsmarkt in Europa ist ein Wachstumsmarkt. Aktuelle Branchenzahlen zeigen allerdings, dass der Anteil österreichischer Transport- und Logistik-Unternehmen von Jahr zu Jahr geringer wird. Das liegt an der enormen Abgabenflut, die den heimischen Unternehmen die Luft zum Atmen nimmt", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner, im Rahmen des heutigen Wirtschaftsparlaments und fordert einen Belastungsstopp: "Hohe Mautgebühren, Kfz-Steuer, Zulassungskosten für Neufahrzeuge, Flugabgabe, Einschränkungen bei der Nutzung der Infrastruktur durch Fahr- und Flugverbote und noch viele weitere wettbewerbsverzerrende Vorschriften und Abgaben mehr schaden unseren Betrieben und dem Standort. Was wir daher brauchen, ist eine nachhaltige Industrie-, Mobilitäts- und Energiestrategie." ****

"Durch die Inflation an Fahr- und Flugverboten, sowie Geschwindigkeitsbeschränkungen und anderen Vorschriften entstehen unseren Transportunternehmungen betriebswirtschaftliche Kosten von rund 2.000 bis 2.400 Euro pro Fahrzeug. Unter diesen Umständen wird es für die heimischen Betriebe immer schwieriger, wettbewerbsfähig wirtschaften zu können", so Haubner. Österreich könnte die Logistikdrehscheibe in Europa werden, doch um dieses Ziel zu erreichen, müssen laut Wirtschaftsbund drei zentrale Maßnahmen umgesetzt werden: Erstens: Wettbewerbsverzerrende Belastungen eindämmen und Verkehrsbedingungen optimieren. Zweitens:
Mauttariferhöhungen verhindern - denn schon jetzt ist die fahrleistungsabhängige LKW und Bus Maut ein kaum mehr verkraftbarer Kostenfaktor für die Gesamtwirtschaft. Drittens: Forcierung einer europaweiten, nachhaltigen Energie-, Industrie-, und Mobilitätsstrategie.

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