Industrie: Funktionierender Verkehrs- und Transportsektor essenziell

IV-Vize-GS Peter Koren: Industrie sichert Jobs und Wohlstand über Export - Künftige Bundesregierung muss richtige Rahmenbedingungen setzen

Wien (OTS/PdI) - "Die heimische Industrie ist und bleibt der Wirtschaftsmotor des Landes und hat eine Exportintensität von 58 Prozent. In manchen Branchen liegt die Exportquote sogar über 90 Prozent! Das sichert Beschäftigung und Wohlstand in Österreich. Um weiter erfolgreich zu sein, ist die Industrie unter anderem aber auch auf einen funktionierenden Verkehrs- und Transportsektor angewiesen. Die zukünftige Bundesregierung ist hier aufgefordert, entsprechende Rahmenbedingungen für den Standort und die Zukunft einer wettbewerbsfähigen Industrie zu setzen", so der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Peter Koren, in einer Pressekonferenz mit DI Herbert Kasser, Generalsekretär des BMVIT, Mag. Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG, und Dr. Christian Helmenstein, Studienautor und Leiter des Economica Instituts, anlässlich der Präsentation der Ergebnisse des Moduls "Schienengüterverkehr" des Studienprojekts "Der ökonomische Fußabdruck des Systems Bahn" des Economica Instituts für Wirtschaftsforschung. "Wir brauchen ein innovatives, abgestimmtes und funktionierendes Verkehrssystem, das die modernen Ansprüche an sinnvolle Mobilität erfüllt." Verkehrskonzepte müssten dabei über verschiedene Disziplinen und Sektoren hinweg integriert entwickelt werden. Der Auf- und Ausbau intelligenter und innovativer Verkehrsinfrastruktur (Verkehrsmanagement zum Zwecke der Effizienzsteigerung und Kapazitätserhöhung) wie der Luftfahrt, des Straßengüterverkehr, Schiene und Donauschifffahrt sowie deren ressourceneffiziente Bewirtschaftung seien notwendig.

"Um die Versorgungssicherheit für die Industrie im österreichischen Verkehrs- und Transportwesen sicherzustellen, brauchen wir ein flächendeckendes wettbewerbsfähiges Güterverkehrsangebot. Daher müssen entsprechende verkehrspolitische Maßnahmen gesetzt werden", so der IV-Vize-Generalsekretär weiter. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es sehr wichtig, die richtigen Maßnahmen zu setzen, um Wachstum zu fördern. Investitionen in die heimische Infrastruktur und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen in einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Verkehrssystem sind hier ein wichtiger Hebel", betonte Koren. Besondere Bedeutung komme dabei eben auch Bahn und Schienengüterverkehr zu. "Wir brauchen auf der Schiene ein stabiles und langfristig finanzierbares Gütertransportnetz, d.h. Aufrechterhaltung der Flächenbedienung und des Bediennetzes sowie wettbewerbsfähige Tarife." Außerdem müsse man Effizienzpotenziale durch Restrukturierungsmaßnahmen im System selbst heben und ein konkurrenzfähiges Transportangebot auf der Straße sicherstellen, um die Versorgungssicherheit in der Fläche aufrecht zu erhalten. Vor diesem Hintergrund seien Belastungen des LKW-Güterverkehrs, etwa durch mögliche Erhöhungen der LKW-Maut, Sondermauten etc. absolut kontraproduktiv.

Die IV spreche sich klar für den Ansatz der Ko-Mobilität bzw. Mulit-Modalität aus. Eine optimale Abstimmung der Verkehre sei notwendig und die jeweiligen Stärken und Effizienzvorteile der Verkehrsträger seien dabei zu fördern. Dies sei Voraussetzung für eine nachhaltige Mobilität, weshalb weiter in einen leistungsfähigen Güterverkehr investiert werden müsse.

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