Jeder Zweite bildet sich weiter - aber wer zahlt?

Mehr Lernende - weniger Budgets

Wien (OTS) - In ihrer aktuellen Erhebung zur Erwachsenenbildung attestiert die Statistik Austria, dass sich heute deutlich mehr Erwachsene weiterbilden als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig zeigt die Umfrage für das Trendbarometer Industrie 2013 bei den Bildungsbudgets der Unternehmen einen gegenläufigen Trend. Stellt sich die also Frage: Wer zahlt?

Know-how zählt, das gilt für Unternehmen ebenso wie für deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wer erfolgreich sein will, muss etwas dafür tun. Weiterbildung liegt daher im Trend. Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher lernen. Das bestätigt auch die aktuelle Erwachsenenbildungserhebung 2011/2012 der Statistik Austria. Im Vergleich zur Vorgängerstudie (Erwachsenenbildungserhebung 2007) stieg die Weiterbildungsquote bei den Personen im Haupterwerbsalter (25 bis 64 Jahre) um rund 6 Prozent, dabei war der Anstieg bei Frauen (+7,0 Prozentpunkte) höher als bei Männern (+4,4 Prozentpunkte).

Mehr Weiterbildungsteilnehmer, weniger Geld

Laut Statistik Austria stieg der Anteil der Personen im Haupterwerbsalter, die nicht-formale Bildungsaktivitäten (d.h. Weiterbildung in Kursen, Seminaren, Workshops, Vorträgen, Schulungen am Arbeitsplatz oder in Privatunterricht) in den letzten zwölf Monaten vor dem Befragungszeitpunkt wahrnahmen von 39,8% (2007) auf 45,5% (Erwachsenenbildungserhebung 2011/2012). Eine gegenläufige Entwicklung zeigt sich interessanterweise bei den Bildungsbudgets der Unternehmen. Eine im Frühjahr 2013 durch Gallup im Auftrag von Festo durchgeführte Umfrage für das Trendbarometer Industrie 2013 bildet eine zunehmende Zurückhaltung bei den Bildungsbudgets von Industriebetrieben ab. Und das, trotz oft zitiertem Technikermangel.

Wer zahlt?

Gaben im Jahr 2008 noch 68 Prozent der für das Trendbarometer befragten Unternehmen steigende Budgets für Weiterbildung an, gingen 2011 nur 51 Prozent von Budgetsteigerungen in diesem Bereich aus und 2013 sogar nur mehr 46 Prozent.

Werden arbeitende Menschen also künftig für ihre Weiterbildung häufiger in die eigene Tasche greifen müssen? Ing. Hermann Studnitzka, Leitung Festo Didactic Concepts: "Wir sehen, dass die berufliche Weiterbildung immer stärker vom Engagement der Mitarbeiter selbst abhängt. Oft wird erwartet, dass man sich privat weiterbildet. Dabei sollte es auch insbesondere im Interesse der Unternehmen liegen, die eigenen Mitarbeiter fit für die künftigen Herausforderungen zu machen - nur so wird der Erfolg langfristig gesichert. Mein Tipp an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lautetet daher: Fragen Sie Ihre Vorgesetzten gezielt nach Möglichkeiten der Weiterbildung. Es sichert Ihre Zukunft und die des Unternehmens."

Förderungen immer wichtiger

"Aus- und Weiterbildungen bei entsprechend zertifizierten Schulungsanbietern werden auf Bundes- und Landesebene aktiv gefördert", so Studnitzka. Aber wer fördert was, wen und wie? Festo bietet daher eine Förderungsberatung unter der Serviceline 01/910 75-300 bzw. per Email unter tac@at.festo.com an. Festo Didactic selbst verfügt über die Bildungsträger-Zertifizierungen für Förderungen in Wien, Niederösterreich - und seit heuer neu - für Salzburg und Tirol. Auch beim WAFF ist Festo als anerkannter Bildungsträger gelistet, so dass von Festo durchgeführte Schulungen auch durch das WAFF finanziell unterstützt werden.

www.festo-tac.at
www.statistik.at

Festo - das Unternehmen

Festo Österreich ist Marktführer in der Automation mit Pneumatik und Elektronik sowie der technischen Aus- und Weiterbildung. Das Unternehmen, das in Österreich 100 Mitarbeiter beschäftigt, bildet mit eigenständigen Tochtergesellschaften und Niederlassungen die Drehscheibe für alle mittel- und osteuropäischen Konzernaktivitäten. Mit 30.000 Katalogprodukten in einigen hunderttausend Varianten und kundenspezifischen Lösungen ist Festo der Partner für die Industrie-und Prozessautomation. Der Erfinder der Ventilinsel setzt mit 2800 Patenten auf weltweite Forschung und Entwicklung: Festo investiert (7 %) seines jährlichen Umsatzes (2012 rd. 2,24 Mrd. Euro) in die Entwicklung praxisorientierter Innovationen. Ergebnis dieser Forschungstätigkeit ist beispielsweise das industrielle Highspeed-Kompaktkamerasystem, das im Tec Wien, der österreichischen Forschungseinheit entwickelt wurde. Corporate Educational Responsibility: Das unabhängige Familienunternehmen kommt seiner gesellschaftlichen Verantwortung im Bildungsbereich durch Projekte wie dem Bildungsfonds oder der Vergabe von Experimentierboxen an Schulen aktiv nach.

www.festo.at

Rückfragen & Kontakt:

Bei redaktionellen Fragen wenden Sie sich bitte an:

Fachpresse:
Contentmanufaktur
Dr. Alexander M. Lille
Rudolf Pleban Straße 8
3021 Pressbaum
Tel: +43/(0)664/307 44 17
mail: lille@contentmanufaktur.at
www.contentmanufaktur.at

Wirtschaftsmedien:
konzept pr
Mag. (FH) Petra Kohles
Garnisongasse 7/18
1090 Wien
Tel: +43 676 72 88 300
mail: petra.kohles@konzeptpr.at
www.konzeptpr.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0007