Merck: Spannende Diskussionen beim Tag der offenen Tür

Wien (OTS) - "Wir forschen für die Leute" - Helga Kromp-Kolb und Josef Penninger diskutieren über erwünschte und unerwünschte Wirkungen des Fortschritts

Merck Österreich veranstaltete anlässlich der Renovierung seines Standortes in der Zimbagasse einen Tag der offenen Tür, der ein Podium für einen interessanten wissenschaftlichen Disput bot. Zwei der profiliertesten österreichischen Wissenschaftler - Helga Kromp-Kolb, Leiterin des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit von der Universität für Bodenkultur Wien, und Josef Penninger, Leiter des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien - diskutierten über die Grenzen des Fortschritts und stritten über die Frage: Wer oder was steht im Zentrum der Forschung: der einzelne Mensch oder unsere Umwelt?

Wolfgang Wein, Leiter der Region Westeuropa von Merck Serono, der biopharmazeutischen Sparte von Merck, hieß die knapp 100 Besucher willkommen. Er mahnte in seiner Begrüßung, dass Europa nicht vergessen dürfe, das Thema Innovation voranzutreiben. "Kostendämpfungsmaßnahmen im Gesundheitswesen führen dazu, dass wir bei der Versorgungsqualität hinter die Emerging Markets zurückfallen werden."

Pioniergeist und Mut seien gefordert, um Innovationen zu schaffen, die die Lebensqualität der Menschen verbessern, ergänzte Elisabeth Prchla, Geschäftsführerin von Merck Österreich. "Wir wollen den Menschen Gesundheitslösungen anbieten, nicht nur Arzneimittel. So erleichtern unsere Injektionshilfen nicht nur die Verabreichung bestimmter Präparate, sondern erhöhen auch die Therapietreue."

Josef Penninger betonte die wichtige Rolle der pharmazeutischen Industrie bei der Finanzierung von medizinischer Forschung. "Aus Ignoranz Wissen schaffen", dies sei die ureigenste Aufgabe des Wissenschaftlers, so Penninger. "Wir forschen für die Leute", stellte er klar. Helga Kromp-Kolb stimmte Penninger zu: "Es geht um Menschenleben, aber auch um Menschenleid." Allerdings forderte sie von allen Wissenschaftlern ein, Verantwortung zu übernehmen und die Umwelt als ersten Parameter für künftigen Fortschritt heranzuziehen, und erst dann den einzelnen Menschen. Fortschritt sollte am globalen gesellschaftlichen Wohl gemessen werden und nicht am Wohl des Einzelnen, mahnte sie.

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