RfW-BO und WKÖ-Vizepräsident Fritz Amann zum Wirtschaftsbarometer: Flexible Arbeitszeiten müssen endlich umgesetzt werden!

Betonköpfe in der Gewerkschaft sollen endlich Zeichen der Zeit erkennen!

Wien (OTS) - Experten prognostizieren für 2013 eine Rekordarbeitslosigkeit von bis zu 450.000 arbeitslosen Personen. Mit Klassenkampf-Parolen wird das Problem nicht zu lösen sein. Nicht Arbeitsverteilung, sondern Arbeitszeitvereinbarungen sind die Rezepte aus einer Krise. Daher ist es unverständlich, dass der ÖGB weiter nur mauert und in den Kollektivertragsverhandlungen bisher keine Bereitschaft gezeigt hat, diesen Weg zu verlassen, obwohl man sich auf Betriebsebene meist geeinigt hätte, so die massive Kritik von RfW-BO WKÖ Vizepräsident Amann an der Gewerkschaft.

Amann dazu: "Die Zahlen zeigen deutlich, wie labil und fragil die Wirtschaftslage ist. Die neuerliche Krise verlangt daher nach einer raschen Lösung. Festhalten an alten Zöpfen, sowie sich auf eingefahrenen Geleisen zu bewegen, bringt nichts. Man muss die Zeichen der Zeit nutzen, um neue Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Jetzt kann die Sozialpartnerschaft zeigen, ob sie über eine Lösungskompetenz in Sachen Wirtschaftsstandortsicherung verfügt. Derzeit liegt kein umfassendes Konzept am Tisch!"

Amann verlangt, dass sich neben der Gewerkschaft und der Industrie auch die Vertreter der KMU an einen Tisch setzen und das neue "Arbeitszeitgesetz" in den Kollektivverträgen endlich umsetzen, schließlich ist der Mittelstand die tragende Säule der Wirtschaft. Wir müssen uns auch die Probleme, Ängste und Sorgen der kleinen Unternehmer anhören, wenn wir Österreich in eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft führen wollen, so der RfW-Bundesobmann und WKÖ-Vizepräsident Fritz Amann abschließend (Ende)mb

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