Kärnten im Bereich Forschung & Entwicklung top

COMET-Bundesländerrunde tagt in Pörtschach. Schlussphase der laufenden K1-Zentren-Ausschreibung. CTR und Kompetenzzentrum Holz spielen in der höchsten Forschungsliga mit.

Klagenfurt (OTS) - Das Programm COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) fördert Forschungszentren auf höchstem Niveau und ist ein wesentlicher Bestandteil des österreichischen Innovationssystems. COMET vernetzt die besten Köpfe aus Wissenschaft und Wirtschaft. Das Programm ist deshalb so erfolgreich, weil es eine große Unterstützung aller beteiligten Partner erfährt: BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie), BMWFJ (Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend), FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH), die neun Bundesländer sowie Unternehmen und wissenschaftliche Partner.

Es gibt drei Programmlinien (K2-, K1- und K-Projekte), die sich im Wesentlichen in der Höhe des jährlichen Fördervolumens und der Laufzeit der Vorhaben unterscheiden.

Seit dem Start des COMET-Programms im Sommer 2006 wurden im Zuge von Ausschreibungen bis dato 118 Projektanträge eingereicht und 56 bewilligt, davon sieben mit Kärntner Beteiligung (zwei K1-Zentren und fünf K-Projekte) bzw. mit Forschungsstandorten in Kärnten.

"Als K1-Zentren etabliert haben sich die CTR Carinthian Tech Research AG in Villach im Bereich intelligente Sensorik, optische Systemtechnik und Mikrosystemtechnik sowie die Kompetenzzentrum Holz GmbH mit Standorten u. a. in St. Veit/Glan und Linz im Bereich der Holzforschung. K-Projekte mit Kärntner Beteiligung sind ECO-COOL (hocheffiziente Haushaltskühlgeräte), FLIPPR (Ressourceneffizienz bei der Zellstofferzeugung), focus_sts (Holzmassivbauweise mit Brettsperrholz), IPOT (intelligente Photovoltaik Modultechnologie) und MPPF (multifunktionale Fassadentechnologien", so KWF Vorstand Sabrina Schütz-Oberländer.

K1-Zentren können bei einer Projektlaufzeit von 4+4 Jahren mit einem maximalen Fördervolumen (max. Förderquote 55 % der Projektkosten) von Euro 2,55 Mio. pro Jahr rechnen, K-Projekte (max. Förderquote 45 %) bei einer Laufzeit von 3-4 Jahren mit Euro 0,68 Mio. jährlich, wobei der Finanzierungsschlüssel zwischen Bund und Land im Verhältnis 2:1 erfolgt.

In der letzten K-Projekte Ausschreibung im Jahr 2013 wurden zwei Projekte mit Kärntner Beteiligung eingereicht, die Panelsitzung findet im Frühjahr 2014 statt.

Aktuell bewerben sich für die laufende K1-Zentren-Ausschreibung das CTR und das Kompetenzzentrum Holz für einen Förderungszeitraum von 2015-2022.

"Das COMET-Programm liefert auf Grund seiner Qualität und der eingesetzten Forschungsmittel einen signifikanten Beitrag zur österreichischen Forschungsquote. Kärnten liegt mit aktuell 2,8 % des BIP auf dem ausgezeichneten dritten Rang im Bundesländerranking. Auch wenn es in den kommenden Jahren ein sehr restriktives Landesbudget geben muss, werden die Bereiche Bildung sowie Forschung & Entwicklung von Kürzungen ausgenommen", so LHStv. Gaby Schaunig in ihrer Funktion als Technologiereferentin des Landes Kärnten im Zuge ihrer Begrüßung bei der COMET-Bundesländerrunde im Werzer`s Hotel Resort Pörtschach am Wörthersee.

Bei der einmal pro Jahr stattfindenden Bundesländerrunde kommt es zum Erfahrungsaustausch aller beteiligten Fördergeber und zur Präsentation der Forschungsstrategien der Länder, wodurch die strategische Weiterentwicklung des Programms gewährleistet wird.

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Ing. Robert Raindl
KWF Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds
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