Junge Industrie: OECD-Bericht zeigt Handlungsbedarf bei Pensionen - Regierung soll "Schönreden" beenden

JI-Vorsitzende Niss: Strukturelle Reformen im Pensionsbereich unumgänglich - Alle Schlupflöcher schließen, Frauendiskriminierung bei Antrittsalter beenden

Wien (OTS) - "Die OECD zeigt einmal mehr, dass strukturelle Pensionsreformen in Österreich dringend notwendig wären. Das 'Schönreden' des Systems durch die Regierung muss ein Ende haben, alles andere würde die bereits geringe Glaubwürdigkeit der Politik noch weiter untergraben", so die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss. Die Zahlen der OECD würden auch die Unkenrufe der Arbeitnehmervertreter widerlegen, die andauernd vor drohender Altersarmut drohen, so Niss: "Die OECD-Zahlen zeigen, dass in Österreich das Thema 'Altersarmut' nicht das Problem ist, hier sind wir sogar überdurchschnittlich gut im internationalen Vergleich - allerdings sind wir eben auch überdurchschnittlich, was die Kosten und die Zahl der Frühpensionisten betrifft. Die Zeche dafür zahlen irgendwann die Jungen, das ist inakzeptabel." Einmal mehr sei daher zu fordern, alle Schlupflöcher in die Frühpension zu schließen:
"Umfragen zeigen, dass die Menschen mit großer Mehrheit so früh wie möglich in Pension gehen wollen - wenn das System das auch möglich macht, braucht sich niemand wundern, dass wir weiter Frühpensionsweltmeister sind." Angesichts der hohen Kosten des Pensionssystems - Tendenz ungebrochen steigend - müsse man daher an allen Schrauben drehen. "Wir müssen dabei auch das Frauenantrittsalter früher erhöhen. Hier handelt es sich um nichts anderes als eine Diskriminierung von Frauen - viele Frauen wollen länger arbeiten. Hier brauchen wir endlich Gleichberechtigung", so die JI-Bundesvorsitzende abschließend.

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