Regner: Erstes Lebenszeichen von europäischen Arbeitskontrollen

SPÖ-Europaabgeordnete will Ausbeutung und Schikanen am Arbeitsplatz verhindern

Wien (OTS/SK) - Bei der heutigen Abstimmung über wirksame Kontrollen am Arbeitsplatz als Strategie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Europa im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des EU-Parlaments wurden die Weichen für mehr Gerechtigkeit am Arbeitsplatz in Europa gestellt. Derzeit gibt es eine Wettbewerbsverzerrung durch jene Unternehmen, die sich nicht an arbeitsrechtliche Bestimmungen halten. Die SPÖ-Europaabgeordnete Evelyn Regner, Mitglied im zuständigen Ausschuss, erläutert am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Kontrollen am Arbeitsplatz sorgen dafür, dass Sozialabgaben und Steuern ordnungsgemäß abgeführt werden - fehlende Arbeitskontrollen kosten europaweit derzeit 2.400 Milliarden Euro pro Jahr. Als Gewerkschafterin ist mir aber der Schutz der Beschäftigten vor Ausbeutung, Schwarz- und Zwangsarbeit mindestens genauso wichtig." ****

Ziel des Berichts unter sozialdemokratischer Federführung ist es auch, neue Arbeitsplätze zu schaffen. "Wir müssen dafür sorgen, dass faire Bedingungen für alle gelten. Gesetze müssen eingehalten werden und dürfen nicht am Rücken von Beschäftigten und SteuerzahlerInnen umgangen werden. Leider gibt es vor allem auf konservativer Seite im EU-Parlament Bestrebungen, hier nur wenige Fortschritte zu erzielen." Neben dem klassischen Arbeitsmarkt legt der Bericht vor allem auch auf die Situation von Praktikantinnen und Praktikanten ein besonderes Augenmerk. (Schluss) bj

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