FPÖ-Obermayr unterschreibt offenen Brief an Kommissar Almunia gegen Subventionierung von Atomenergie

Britisches Kernkraftwerk Hinkley darf nicht gefördert werden

Wien (OTS) - "Neue AKWs haben sich stets als teurer erwiesen als geplant. Die Förderung von Atomkraft ist das falsche Signal und der falsche Weg", so der freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Franz Obermayr. Subventionen würden der Entwicklung, weg vom teuren und gefährlichen Atomstrom, hin zu alternativen Energien schaden:
Letztere hätten durch die massive Förderung der Atomenergie einen klaren Wettbewerbsnachteil, obwohl sich abzeichne, dass einige alternative Energiegewinnungsmethoden nicht nur sicherer und umweltschonender, sondern auch wirtschaftlicher seien als die Kernenergie. Obermayr unterzeichnete daher einen offenen Brief an Wettbewerbskommissar Almunia, in welchem dieser aufgefordert wird sich klar gegen die Subventionierung des britischen KKW Hinkley auszusprechen.

Obermayr erläutert dazu: "Gleich zwei Atomkraftreaktoren baut der französische Energiekonzern EDF EPR in Großbritannien, auch China und Japan wittern neue Betätigungsbereiche für Ihre Atomindustrie und wollen sich beteiligen."

Dabei habe die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) des Österreichischen Umweltbundesamtes, die 2012 im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für das britische Kernkraftwerk am Standort Hinkley Point C erstellt wurde, ergeben, dass ein schwerer Unfall des KKW Hinkley Point, eine Gefahr für ganz Zentraleuropa und damit auch für Österreich darstelle. "So würde ein potenzieller Cäsium-137 Austritt auch eine erhebliche Kontamination des österreichischen Staatsgebietes mit sich bringen. "Diese Kontamination von Luft und Boden wären verheerend für die Gesundheit der Österreicher; Ernte, Vieh und Gewächshäuser, die gesamte Nahrungskette wäre betroffen", warnt Obermayr.

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