FPÖ-Walter Rosenkranz: Causa Noever: Fauler Kompromiss statt klarer Entscheidung

Rechnungshof soll umgehend den Vergleich prüfen

Wien (OTS) - Bereits bei Bekanntwerden der Unregelmäßigkeiten im MAK durch Direktor Noever sei auffällig gewesen, dass die ihm politisch nahe stehenden Verantwortlichen aus Ministerium und Kuratorium mit einer Strafanzeige so lange zugewartet haben, dass Noever durch "tätige Reue" die Strafbarkeit seines Verhaltens abwenden konnte. Nun wird offenbar auch die seinerzeitige fristlose Entlassung zurückgenommen, sodass Noever seine vollen Gehaltsansprüche erhält, kritisierte der freiheitliche Kultursprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz.

"Umso verwunderlicher erscheint es, dass dabei die Schadensgutmachung in Höhe von 104.000 Euro so gefeiert wird - wenn schon ein Schaden entstanden ist, dann ist der in jedem Fall zu ersetzen! Ohne über den konkreten Akt und das Verfahren im Detail informiert zu sein erscheint die Vorgangsweise höchst fragwürdig." Da sich der Rechnungshof bereits ausführlich in einem Bericht mit den Umtrieben Noevers im MAK auseinandergesetzt habe, sei eine sofortige Prüfung des Gerichtsvergleichs durch den Rechnungshof notwendig: "Der Rechnungshof hat klarzustellen, ob es sich hier um einen Akt der Freunderlwirtschaft in den letzten Tagen der Ministerschaft von Claudia Schmied handelt oder nicht", so Rosenkranz.

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