Gesucht: Deutsche, die in Wien arbeiten oder gearbeitet haben

Einladung zur Teilnahme an der Online-Befragung "Arbeitssituation und Arbeitsklima für Deutsche in Österreich und in der Schweiz"

Wien (OTS) - Über den "Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die WU" fördert die Stadt Wien ein Forschungsprojekt der WU Wien in Kooperation mit der Universität St. Gallen. Dabei geht es darum, die Arbeitssituation und das Arbeitsklima für Deutsche in Wien zu erfassen und dieses mit der Situation in Zürich zu vergleichen. Am Ende möchte das "Institut für Gender und Diversität in Organisationen" Handlungsempfehlungen für die Wiener Wirtschaft und Stadtpolitik formulieren, die dazu beitragen sollen, das Arbeitsklima für Deutsche in einzelnen arbeitgebenden Organisationen und in der Stadt als Ganzes zu verbessern und damit einem potentiellen "brain drain" deutscher AkademikerInnen und Uni-AbsolventInnen zukünftig besser entgegenzuwirken.
Um ein genaueres Bild der Arbeitssituation in beiden Ländern nachzeichnen zu können, ist eine zahlreiche Teilnahme an der Online-Befragung wichtig.
Teilnahme unter: http://ww2.unipark.de/uc/wu (offen bis 31.12.2013)

Utl.: Starke Zuwanderung aus Deutschland

Zwischen 2002 und 2012 hat sich die Zahl der in Österreich lebenden Deutschen auf 150.000 verdoppelt. Es leben zwar immer noch mehr ÖsterreicherInnen in Deutschland als umgekehrt, allerdings bedeutet dieser Anstieg, dass Deutsche seit zwei Jahren die zahlenmäßig größte AusländerInnengruppe in Österreich ist. Neben etwa 27.000 deutschen Studierenden liegt dies vor allem an der bis vor zwei Jahren zu verzeichnenden steigenden Zahl an deutschen AkademikerInnen, die in Österreich arbeiten. In Wien stellen sie in den letzten Jahren die größte Zuwanderergruppe. Aktuell leben mehr als 35.000 Deutsche in Wien, sie stellen damit nach der Türkei und Serbien und Montenegro zusammengenommen die drittgrößte AusländerInnengruppe. Hier begegnet ihnen manchmal ein Lebens- und Arbeitsklima bzw. eine Arbeitssituation, in der ihr Deutsch-Sein ein zentrales Thema ihres (Arbeits-)Alltages werden kann. Damit können sowohl positive als auch negative Prozesse und Auswirkungen verbunden sein. Obwohl Deutsche mittlerweile eine der größten AusländerInnengruppen in beiden Ländern sind, ist ihre Arbeitssituation wissenschaftlich bisher noch nie näher erforscht worden. Diese Forschungslücke soll durch dieses Forschungsprojekt geschlossen werden.

Utl.: Der Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Wirtschaftsuniversität Wien

Der "Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Wirtschaftsuniversität Wien" wurde 1998 aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Wirtschaftsuniversität Wien zur Förderung von wirtschaftswissenschaft-lichen Forschungen, deren Ergebnisse für die Stadt Wien interessant, nützlich und geeignet sind, Impulse für die Wiener Wirtschaft zu geben, eingerichtet. Der Jubiläumsfonds hat vor allem die Aufgabe, im Sinne der Wirtschaftswissenschaften, der Wiener Wirtschaft und der Wiener Stadtverwaltung Wissenstransferflüsse zwischen diesen drei Bereichen zu verstärken und zu verbessern. Aus den Mitteln des Fonds werden Forschungen gefördert, die im Bereich der Wirtschaftsuniversität Wien beheimatet sind oder in einem engen inhaltlichen und organisatorischen Zusammenhang mit den Forschungen der Wirtschaftsuniversität stehen und die Impulse für eine Verstärkung der Innovationspotenziale in Wien geben.

Information:
http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/wissenschaftsfonds/wirtschafts
universitaet.html

o Pressebild: www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=27147

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Thomas Köllen
Assistenz-Professor
Department Management
Institut für Gender und Diversität in Organisationen
Wirtschaftsuniversität Wien
E-Mail: thomas.koellen@wu.ac.at

Eva Gassner
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81850
E-Mail: eva.gassner@wien.gv.at

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