ORF III am Mittwoch: "treffpunkt medizin" sucht anlässlich des Welt-Aids-Tages nach der Herkunft des HI-Virus

Außerdem: "kreuz und quer"-Dokus über das Geschäft mit den Reliquien und den "unechten Jesus"; Liebesdrama "Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen"

Wien (OTS) - Zwei Folgen von "kreuz und quer" befassen sich im ORF-III-Hauptabend am Mittwoch, dem 27. November 2013, mit der Frage nach Wahrheit, Authentizität und Mythos: So wirft um 20.15 Uhr die Dokumentation "Knochen, Kleider, Kreuzessplitter - das Geschäft mit den Reliquien" einen kritischen Blick auf den Handel mit Gegenständen religiöser Verehrung. Um 20.45 Uhr fragen sich Forscher in "Der unechte Jesus", was es mit Simon von Peräa und seinem möglichen Einfluss auf unser Jesus-Bild auf sich hat. Im Anschluss, um 21.40 Uhr, bildet "treffpunkt medizin" mit der preisgekrönten Reportage "Aids - die Spur führt in den Dschungel" den Auftakt zu einem umfassenden ORF-Programmschwerpunkt (Details unter presse.ORF.at) anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember: Der Film macht sich auf die Suche nach der Herkunft des HI-Virus. In der "kult.film"-Reihe folgt darauf um 22.35 Uhr mit "Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen" die Geschichte einer Liebe, die zur Katastrophe führt.

Die Sendungen im Überblick:

Um 20.15 Uhr widmet sich "kreuz und quer" in "Knochen, Kleider, Kreuzessplitter - das Geschäft mit den Reliquien" dem florierenden Handel mit Objekten religiöser Verehrung. Vor allem über das Internet machen sich Gläubige, Händler, Mitarbeiter der Kirche, aber auch Antichristen auf die Jagd nach Reliquien und zahlen Höchstpreise dafür. Das internationale Geschäft damit hat inzwischen ein solches Ausmaß erreicht, dass die Präfektur der Kongregation für die Selig-und Heiligsprechung im Vatikan Alarm schlägt. Mit "Der unechte Jesus" schließt "kreuz und quer" um 20.45 Uhr an die Frage um Mythos und Wahrheit an. Forscher begeben sich auf die Spuren von Simon von Peräa, der sich "König der Juden" nannte und von den römischen Besatzern getötet wurde. War Simon, der kurz vor Christi Geburt starb, für Jesus ein Vorbild? Lässt die Geschichte des Simon von Peräa die Anfänge des Christentums in neuem Licht erscheinen?

Im Rahmen des ORF-III-Programmschwerpunkts anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember präsentiert um 21.40 Uhr "treffpunkt medizin" die preisgekrönte Dokumentation "Aids - Die Spur führt in den Dschungel". Die deutsche Forscherin Beatrice Hahn steht im Mittelpunkt dieses Films. Mit einem Forscherteam löste sie im Februar 1999 das Rätsel der Herkunft des HI-Virus: Laut Hahn wurde der Erreger von Schimpansen auf den Menschen übertragen. Im Jahr der Entdeckung reiste Filmemacher Felix Heidinger in den Dschungel und begab sich auf die Spuren des Virus. Beatrice Hahn lebt und arbeitet heute als anerkannte Wissenschafterin in Nordamerika. Sie forscht weiterhin unermüdlich an einem Impfstoff gegen Aids.

Die ORF-III-"kult.film"-Reihe zeigt danach um 22.35 Uhr mit dem französischen Liebesdrama "Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen" aus dem Jahr 1986 die Geschichte einer obsessiven Beziehung. Der Nachwuchsschriftsteller Zorg und seine neurotische Freundin Betty ziehen auf der Suche nach einem Zuhause durch Frankreich. Bettys aggressive Zuneigung und ihre Hysterieanfälle gewinnen zunehmend an Heftigkeit - bis es nach einem negativen Schwangerschaftstest zur Katastrophe kommt. Untermalt wird das Drama mit Musik von Gabriel Yared, Oscar-Preisträger für "Der englische Patient". Der Film von Regisseur Jean-Jacques Beineix basiert auf den gleichnamigen Roman von Philippe Djian. Zu sehen sind unter anderem Jean-Hugues Anglade und Béatrice Dalle.

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