VP-Korosec: Vergewaltigungsopfer müssen in Wiens Spitälern rascher die nötige Hilfe bekommen!

Wartezeiten auf Untersuchungen bis zu 9 Stunden sind schlichtweg inakzeptabel

Wien (OTS) - Laut dem jüngsten Bericht der Tageszeitung "Salzburger Nachrichten" musste vergangenes Wochenende eine 17-jährige Frau nach einem Vergewaltigungsversuch im Wiener Wilhelminenspital neun Stunden (!) auf eine Untersuchung warten. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP dazu: "Nach diesem Vorfall kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Was hier passiert ist, ist ein unglaublicher Tiefschlag für Frauen, die sich in einer absoluten Notsituation ins Spital begeben und dort rasche Hilfe erwarten".

Korosec sieht sowohl die Führung des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) als auch die zuständige Gesundheitsstadträtin gefordert, nicht nur den konkreten Fall, sondern generell das Krisenmanagement bei Vergewaltigungsfällen in den Wiener Spitälern zu prüfen und zu verbessern. "Ich erwarte mir hier vor allem mehr psychologische Unterstützung für die Frauen. Denn es ist nicht akzeptabel, dass die Behandlung solcher Fälle im Routinebetrieb eines Krankenhauses einfach sang- und klanglos untergeht", so Korosec abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001