Heinzl zu Willi: Priorisierung der Schiene ist im Gesamtverkehrsplan klar festgelegt

Österreich schöpft bei LKW-Maut EU-Limit weitestgehend aus

Wien (OTS/SK) - "Der neue grüne Verkehrssprecher Georg Willi ist offenbar in die Materie noch nicht so eingearbeitet, ansonsten würde er wissen, dass es in Österreich ein eindeutiges Bekenntnis zur Bevorzugung der Schiene gegenüber der Straße gibt", stellte SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl am Montag zur haltlosen Kritik des Grünen Willi am Verkehrsministerium fest. Oberstes Ziel sozialdemokratischer Verkehrspolitik ist es, den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, das ist auch im Gesamtverkehrsplan von Verkehrsministerin Doris Bures ganz klar so festgelegt, so Heinzl gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Davon zeugt auch ein EU-weit einzigartiges Ausbau- und Modernisierungsprogramm für die Schieneninfrastruktur. ****

Zur LKW-Maut hielt Heinzl fest, dass in Österreich schon jetzt das maximale von der Europäischen Union erlaubte Limit weitestgehend ausgeschöpft werde. "Hier handelt es sich um eine bewusste verkehrspolitische Entscheidung Österreichs, um für einen fairen Wettbewerb zwischen Straße und Schiene zu sorgen. Nicht zuletzt wegen dieses österreichischen Mautregimes fällt die Verteilung des Transportaufkommens in Österreich zugunsten der Schiene sehr positiv aus".

Darüber hinaus habe Verkehrsministerin Bures auf europäischer Ebene eine Novelle der Wegekostenrichtlinie vorangetrieben, die erstmals die Anrechnung externer Kosten wie zum Beispiel Lärm oder Umweltverschmutzung ermöglicht. "Der grüne Verkehrssprecher sollte sich zuerst ausreichend informieren bevor er kritisiert", so Heinzl abschließend. (Schluss) sc/sl/mp

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